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Die Tora (תורה), auch bekannt als Pentateuch oder die Fünf Bücher Moses (Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium), ist der grundlegende und führende Teil der jüdischen Heiligen Schrift. Es ist der erste Teil des hebräischen Tanach, welcher zusätzlich die Propheten (נביאים) und die Schriften (כתובים) beinhaltet.
Diesem authentischen jüdischen Tanach, missverstehbar meist „Altes“ Testament genannt, fügen Jesusgläubige das Neue Testament hinzu. Tanach und Neues Testament, also von der Genesis bis zur Offenbarung, enthalten den vollständigen, heiligen Text der messianischen Bibel.
Wenn Übersetzungen die Tora als „Gesetz“ (griechisch Nomos) bezeichnen, muss klargestellt werden, dass die wörtliche Bedeutung von Tora „Lehre“ oder „Führung“ ist. Die Tora umfasst unter anderem die Erzählungen über die Schöpfung, die Sintflut, die Geschichte der Hebräer mit den verschiedenen Völkern, Schlachten, Poesie und vieles mehr,...
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Das Neue Testament ist ohne die Tora gar nicht denkbar. Wäre sie nicht mehr relevant, dann hätte Jeschua es sicher nicht verschwiegen. Im Gegenteil: Er hat unmissverständlich klar gemacht, was dem geschieht, der vom Gesetz auch nur den kleinsten Buchstaben entfernt.
Wer zuerst das Gesetz „entsorgt“, verliert nach und nach auch das Verständnis für die tiefe Bedeutung von Jesu Sühnopfer.
Und wo das hinführt, sieht man leider am Zustand unserer Kirchen.