Ich bin begeistert von unserer jungen Generation, die seit 75 Tagen unser Land und unsere Existenz verteidigt. Tapfere junge Menschen, Jungen und Mädchen, die am 7. Oktober blitzschnell und ohne zu zögern in den Krieg gezogen sind und alles stehen und liegen gelassen haben – auch ihre Handys und iPhones. Eine Generation, von der wir alle dachten, dass sie ohne ihre Handys und Smartphones nicht leben könnte. Eine TikTok- oder Bildschirmgeneration, die wir oft als Weicheier bezeichnet haben, die eher in einer virtuellen Realität und Welt leben. Mit den Augen und den Fingern nur auf dem Bildschirm. Nichts hält sie von den Videos, Bildern und Nachrichten auf ihrem Bildschirm fern, die Welt um sie herum kann explodieren, aber ihre Köpfe neigen sich nach unten. Zugegeben, die junge Generation Z hat auch die ältere Generation angesteckt.

Seit dem Schwarzen Schabbat beweisen die jungen Israelis, die mit dem Smartphone in der Hand aufgewachsen sind, dass sie viel mehr drauf haben, als wir alle anfangs dachten. Sie haben die Not der Stunde in der ersten Sekunde erkannt und das Handy beiseite gelegt. Das ist die Generation Z, bei der alles schnell geht, wie in den sozialen Netzwerken und den Medien. Sie sind Helden, mutig und im Einsatz mit einem beneidenswerten Kampfgeist, nicht weniger als die Kämpfergeneration der ersten Pionier- und Staatsjahre. Die barbarische Invasion im Süden, der Krieg und die gesamte Situation, in der Israel um seine Existenz und sein Überleben kämpft, haben sie alle wachgerüttelt.
Es ist unmöglich, all die Heldengeschichten von den Kämpfen im Gazastreifen zu erzählen, von ihrer Entschlossenheit und ihrem Antrieb, Terroristen im direkten Feuergefecht zu erschießen, bis hin zum glorreichen Sieg. Das sind unsere TikTok-Kinder und eine Generation, die wir oft als digitale Kinder betrachtet haben, die die besten elektronischen Kämpfer in Computerspielen waren. Wer von uns hat nicht von „World of Warcraft“ oder „Call of Duty“ gehört? Allerdings nicht mit dem Joystick in der Hand, sondern mit dem Gewehr und echten Kugeln. Jetzt sind sie es in der Realität und das begeistert mich und viele andere Väter um mich herum. Jetzt sind diese Kinder an allen Grenzen Israels im Einsatz, nicht nur im Gazastreifen, sondern auch im Norden Israels an der libanesischen Grenze, auf den Golanhöhen, auf See und in der Luft. Sie kämpfen im wohl schlimmsten Krieg seit der Staatsgründung Israels vor 75 Jahren. Und sie beschweren sich nicht.

Wer auch nur die geringste Sorge um die nächste Generation hatte, in der sich alles nur noch um den Bildschirm und TikTok dreht, hat sich getäuscht. Die junge Generation ist unsere Hoffnung, und die junge Generation kümmert sich um das Land, ihre Familien und ihre Lieben. Die junge Generation sorgt sich oft mehr um das Hinterland und ihre Lieben als um sich selbst auf dem Schlachtfeld. Was für eine Motivation bebt im Volk, junge Menschen vor dem Wehrdienst wollen jetzt, wie früher, in den härtesten Kampfeinheiten dienen anstatt in den klimatisierten und digitalen Cyber-Einheiten in Tel Aviv. Wenn ich mit jungen Menschen spreche, höre ich von allen die gleichen Sätze, nur mit anderen Worten, auch von meinen Söhnen. Das Leben bekommt einen Sinn und neue Proportionen. Ich habe junge Menschen kennengelernt, die hoch motiviert sind. Menschen, die ihr Volk und ihr Land so sehr lieben, dass sie bereit sind, ihr Leben dafür zu opfern. Dinge und Gedanken, die bis zum 7. Oktober einfach irrelevant waren. Eine Generation junger Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurde. Sie folgt auf die Generation Y (auch Millennials genannt) und ist die erste Generation, die mit Smartphones aufgewachsen ist und nun im Gazastreifen und im Norden Israels kämpft.
Das Testament eines jungen Israelis zeigt die Liebe und Verantwortung für dieses Land. Ben Sussman (22) – TikTok-Generation – ist in Gaza gefallen und seine Worte berührten das ganze Volk:

Ben Sussmann (22). Bild: IDF
„Ich schreibe diesen Brief, während ich auf dem Weg zum Stützpunkt bin. Wenn ihr diesen Brief lest, muss mir etwas zugestoßen sein. Ich bin glücklich und dankbar für das Privileg, unser schönes Land und unser schönes Volk Israel verteidigen zu dürfen. Sollte mir etwas zustoßen, verbiete ich euch zu trauern. Ich hatte das Privileg, meinen Traum und meine Bestimmung zu verwirklichen.
Ihr könnt sicher sein, dass ich mit einem breiten Lächeln auf euch herabschaue. Wahrscheinlich werde ich neben Großvater sitzen und nachholen, was wir versäumt haben. Jeder von uns wird erzählen, was er erlebt hat und was sich zwischen den Kriegen verändert hat. Vielleicht reden wir auch ein bisschen über Politik.
Wenn ihr, Gott bewahre, Schiwa (die Trauerwoche) sitzt, verwandelt die Woche mit Freunden und Familie in Spaß und Freude. Wisst ihr, ich beneide euch. Ich wünschte, ich könnte dort mit euch sitzen. Und noch etwas. Sollte ich, Gott bewahre, in Gefangenschaft geraten, tot oder lebendig, werde ich nicht zulassen, dass auch nur ein einziger Soldat wegen irgendwelcher Verhandlungen über meine Freilassung zu Schaden kommt. Ich verbiete es ihnen, einen Feldzug, eine Schlacht oder etwas Ähnliches zu führen. Ich bin nicht bereit, Terroristen meinetwegen freizulassen, in welcher Form auch immer. Bitte missversteht meine Worte nicht. Ich sage es noch einmal. Ich habe dieses Haus verlassen, ohne auch nur zum Reservedienst einberufen worden zu sein.
Ich bin voller Stolz und Entschlossenheit, und ich habe immer gesagt, wenn ich sterben muss, dann lieber, um andere Menschen und den Staat zu verteidigen. Möge mein Name niemals vergessen werden.“
Ich bin in die junge Generation verliebt und setze meine ganze Hoffnung auf sie, eine bessere Führung für dieses Land zu bekommen. Nicht nur das, ich möchte alle Eltern von TikTok Kindern ermutigen und ihnen sagen, dass ihr großartige Kinder habt und dass eure Söhne und Töchter euch alle in Zeiten der Not überraschen werden, so wie wir es jetzt im Land erleben. Schließlich sind wir alle nach seinem Bild geschaffen. Auch wenn unsere Kinder nicht so aufwachsen, wie wir aufgewachsen sind und wie wir es uns wünschen, sind auch sie Gottes Ebenbild und haben Talente und Gaben, die wir oft erst später oder in Notzeiten entdecken. Unsere TikTok-Kinder kämpfen wie die Löwen – und was für Löwen! Die Löwen Judas!
„Siehe, das Volk wird aufstehen wie eine Löwin und sich erheben wie ein Löwe.“





Ich kann mich nicht so gut mit Worten ausdrücken. Und hier fehlen mir besonders die Worte. Ich weine wenn ich diese Berichte lese und doch bin ich stolz auf Gottes auserwähltes Volk wie Aviel stolz auf die junge Generation ist. Unser großer Vater im Himmel behütete und segne Sie.
Lieber ELI danke für Deine Worte. Ich möchte mich Deinen Worten anschliessen.
Danke Aviel für Deinen Bericht, Deine Worte sind so sehr passend.
Mir fehlen Heute die Worte. Du hast alles so gut und mit echtem Herzgefühl beschrieben.
Am Israel Chai.
Baruch ha Shem.
Ein SEHR ERMUTIGENDER ARTIKEL mit einem genialen Abschluss-Vers aus der Bibel, der mir bis jetzt noch NIE „begegnet“ ist und über den ich mich seeehr
freue.
Heldenmut und Heldenepos! Aber wehe denen, die ohne den Messias sterben! Jeder gefallene Jude, der nicht geschrieben ist, im Buch des Lanmes, ist ein Opfer auf dem Altar Molochs! Es gibt keine zwei Heilsweg Theorie genauso wenig wie eine Zwei-Staaten Lösung. Alle Verheissungen Abrahams waren zeitlich für dieses Äon! Die Hoffnung auf die Auferstehung gibt es nur in Christus. Wir müssen nüchtern bleiben, bei aller pro-Israel Euphorie!