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Netanjahu und IDF-Chef bekräftigen Einsatz für die Befreiung der Geiseln

Trotz gesellschaftlicher Spannungen und internationalem Druck versichern Israels Führung und Militär: Die Rückkehr der Geiseln bleibt oberste Priorität.

Geiseln
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, 9. April 2025. Foto von Miriam Alster/Flash90.

Vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen in der israelischen Gesellschaft und zunehmender Kritik aus dem Ausland haben Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und IDF-Generalstabschef Eyal Zamir erneut ihr klares Bekenntnis zur Rückführung der noch in Gaza festgehaltenen Geiseln bekräftigt.

Bei einem Telefonat mit der Familie von Eitan Mor, einem 23-jährigen Israeli, der am 7. Oktober 2023 von Hamas entführt wurde, versicherte Netanjahu, dass die Bemühungen zur Befreiung der Geiseln „auch in diesem Moment“ fortgesetzt würden. „Wir lassen nicht locker“, so der Ministerpräsident.

Generalstabschef Eyal Zamir sprach separat mit den Eltern von Edan Alexander, einem 20-jährigen israelisch-amerikanischen Soldaten, der ebenfalls seit dem Massaker in Hamas-Gefangenschaft ist. Alexander, ein sogenannter „lone soldier“, wurde in Uniform von seinem Posten nahe dem Kibbutz Nirim verschleppt. Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Hamas ein neues Propagandavideo, das ihn nach über 550 Tagen in Gefangenschaft zeigt – abgemagert, gefesselt, offenbar misshandelt.

Zamir betonte im Gespräch mit den Eltern, dass die Rückkehr der Geiseln für die IDF nicht nur eine operative, sondern auch eine moralische Verpflichtung sei. „Wir tun alles Menschenmögliche, um sie zurückzubringen“, versicherte der Generalstabschef.

Sowohl der Ministerpräsident als auch der Generalstabschef machten deutlich, dass die Geiselfrage höchste Priorität hat – trotz wachsender innerer Spannungen.

Angehörige der israelischen Geiseln in Gaza und Unterstützer protestieren am 13. April 2025 vor dem Haus des Ministers für strategische Angelegenheiten Ron Dermer in Jerusalem für die Freilassung der Geiseln in Gaza. Foto von Chaim Goldberg/Flash90.

Die Familien der Geiseln, darunter auch die von Edan Alexander, appellieren derweil an die Öffentlichkeit – gerade jetzt während des Pessach-Festes: „Dies ist kein Fest der Freiheit, solange Edan und die anderen 58 Geiseln nicht zu Hause sind.“

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Patrick Callahan

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