Ein 19 Jahre alter Palästinenser wurde am Samstagabend von israelischen Soldaten erschossen, als er im sogenannten Westjordanland einen Brandsatz auf ein Auto werfen wollte. Der Vorfall ereignete sich in Yitzhar, südlich von Nablus. Ein Komplize des Attentäters erlitt einen Schuss ins Bein und wurde nach kurzer Verfolgungsjagd festgenommen. Die Armee hatte Spezialkräfte an der Straße stationiert, weil es dort in den vergangenen Wochen Dutzende von Angriffen mit Steinen und Brandbomben auf jüdische Fahrzeuginsassen gegeben hatte.
Konflikt
Die Palästinensische Autonomiebehörde bekommt von den israelischen Elektrizitätswerken von Februar an nur noch zwei Stunden täglich Strom geliefert – eine Stunde am Morgen und eine am Abend. Damit werden die bisherigen Stromlieferungen halbiert. Mit diesem Schritt reagiert der israelische Energieversorger IEC auf nicht bezahlte Rechnungen in Höhe von umgerechnet rund 382 Millionen Euro. Heftige Proteste der Autonomiebehörde sind zu erwarten.
Während die Bevölkerung im Gazastreifen beklagt, dass der Wiederaufbau nicht voran kommt, testet ihre Hamas-Regierung Raketen und gräbt neue Terrortunnel nach Israel. Darüber hinaus werden Jugendliche aus dem Gazastreifen mit großem Aufwand für den Kampf gegen die „jüdischen Zionisten“ gedrillt. Rund 10.000 junge Palästinenser im Alter von 15 bis 21 Jahren haben dieser Tage ein Trainingslager der Al Kassam-Brigaden besucht. Im Vordergrund stand die Ausbildung an Schusswaffen.
Ein junger Palästinenser, der in Kanada auf Asyl hofft, hat erklärt, dass er nur dank der Barmherzigkeit der Israelis noch am Leben ist. Er berichtete, er sei homosexuell und zum Christentum konvertiert. Mittlerweile nennt sich der 24-Jährige John Calvin. Er ist der Enkel eines Hamas-Kommandeurs im sogenannten Westjordanland – sozusagen „terroristischer Adel“. Schon von klein auf sei er zuhause regelmäßig missbraucht worden, berichtet er.
Hat der legendäre Anführer der Kassam-Brigaden, Mohammed Deif, den israelischen Luftschlag während des Gazakrieges überlebt? Ein libanesischer Fernsehsender, der eng mit der Hisbollah-Terrormiliz verbunden ist, berichtete jetzt über einen Trauerbrief, den Deif angeblich an Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah geschickt hat. Darin drücke Deif seine Trauer über den Tod von sechs Offizieren der Hisbollah aus. Sie waren am vergangenen Sonntag bei einem Luftschlag umgekommen, der Israel zugeschrieben wird.
Dutzende von israelischen Soldaten sind von Personen mit gefälschten Facebook-Konten angeschrieben worden, die sich als Frauen ausgegeben haben. Dadurch erhofften sie sich, vertrauliche Informationen zu erhalten. Das berichtet Bamahane, ein Magazin der israelischen Armee. Die Armeeführung befürchtet nun, dass Soldaten über das soziale Netzwerk in eine Falle gelockt und entführt werden könnten.
Nicht nur die Hamas-Führung in Gaza ist begeistert von dem Messerangriff auf die jüdischen Passagiere eines Busses in Jerusalem. Nur wenige Stunden nach dem Anschlag haben Palästinenser eine Karikatur in den sozialen Netzwerken veröffentlicht, die sich dort rasant verbreitete und auch von arabischen Nachrichtenagenturen aufgegriffen wurde. Sie zeigt den feiernden Attentäter mit dem bluttriefenden Messer, der die Stiche auf zehn Zionisten feiert (das war die zunächst von der Polizei gemeldete Opferzahl). Auf einem Schild ist vom „besetzten Tel Aviv“ die Rede.
Die israelische Armee hat während des 50-tägigen Gaza-Krieges im vergangenen Sommer nicht genug getan, um das Leben von palästinensischen Zivilisten zu schützen. Es sei nicht ausreichend zwischen militärischen und zivilen Zielen unterschieden worden. Das behaupten mehrere internationale Organisationen, darunter die „Ärzte für Menschenrechte“, in einem jetzt vorgestellten 237-seitigen Bericht. Die israelische Armee wies die Anschuldigungen zurück. Sie basierten auf einseitigen, falschen Daten aus parteiischen Quellen.
Ein 23 Jahre alter Palästinenser hat am Mittwoch in einem Tel Aviver Omnibus ein Blutbad angerichtet. Er stach mit einem Messer auf den Fahrer und auf die Passagiere ein. 13 Menschen wurden dadurch verletzt, vier von ihnen sind laut Polizei in kritischem Zustand. Als der Terrorist fliehen wollte, wurde er von einem Beamten der israelischen Justizverwaltung durch einen Schuss ins Bein gestoppt. Die Hamas-Terrororganisation begrüßte den Anschlag als „heldenhafte mutige Tat.“ Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschuldigte die Palästinensische Autonomiebehörde, sie bereite mit ihrer fortgesetzten Hetze gegen Juden den Boden für derartige Terrorakte.



