Die Palästinensische Autonomiebehörde nutzt gerne die Medien, um die palästinensisch kontrollierten Gebiete als ein Land der Unterdrückten und Mittellosen darzustellen. Doch ein Blick auf die neuen palastartigen Gebäude der palästinensischen Führung (Foto) reicht, um zu wissen, dass etwas faul ist an dieser Außendarstellung. Diese Woche erschienen in den Sozialen Netzwerken Fotos, die den Neubau des prachtvollen Palastes von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas zeigen.
Konflikt
Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht zum Donnerstag nach Militärangaben eine Waffenfabrik der Hamas bombardiert. Der Beschuss war eine Reaktion auf eine Rakete, welche zuvor aus dem Gaza-Streifen abgeschossen worden war. Sie landete auf freiem Gelände im Süden Israels. Dadurch habe es keine Verletzten oder Schäden gegeben, teilte ein israelischer Militärsprecher mit. Noch nicht einmal die Sirenen wurden aktiviert, welche die Bevölkerung vor nahenden Raketen warnen.
Obwohl die Palästinenser bei den Vereinten Nationen nur einen sogenannten Beobachterstatus haben, fordern sie, bei der nächsten UN-Versammlung ihre Flagge hissen zu dürfen. Die Flaggen der 193 Mitgliedstaaten wehen traditionell vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Beim Papstbesuch Ende September wird auch die Fahne des Vatikan wehen, obwohl der Vatikan kein Mitgliedstaat ist. Die Palästinenser haben nun eine Resolution eingereicht, die es Nicht-Mitgliedern erlauben soll, ihre Flaggen ebenfalls dauerhaft zu präsentieren.
Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin (75, links im Bild) hat bei Gesprächen mit jüdischen Siedlern bekräftigt, dass Israel das Recht habe, sich im so genannten Westjordanland anzusiedeln. Das geht aus einer offiziellen Erklärung seines Büros hervor. „Ich liebe Israel von ganzem Herzen. Ich werde dieses Land nie aufgeben. Für mich ist das Recht an diesem Land keine politische Debatte. Es ist eine grundlegende Tatsache des modernen Zionismus“, so das Staatsoberhaupt. Seiner Meinung nach gehört zum „Land Israel“ auch das so genannte Westjordanland. Hier gelten jedoch jüdische Siedlungen nach internationalem Recht als illegal.
Israelische Sicherheitskräfte und der Inlandsgeheimdienst Shin Bet haben einen Terroranschlag am Josefsgrab (Bild) in Nablus vereitelt. Nach offiziellen Angaben wurde eine Terrorzelle zerschlagen, die aus vier Palästinensern bestand. Die Männer wurden festgenommen. Den Ermittlungen zufolge planten sie einen Anschlag auf jüdische Gläubige, die an der Grabstätte beten wollten. Eine Bombe sowie Sturmgewehre wurden von den Terroristen dort versteckt.
Neun Palästinenser aus Beit Hanina und der Jerusalemer Altstadt sind verhaftet worden, weil sie Molotow-Cocktails auf ein Fahrzeug auf der Straße 20 geworfen haben sollen. Dabei wurden zwei Personen verletzt (Foto: Polizisten bei der Spurensicherung am Tatort). Das haben die Behörden am Sonntag bekannt gegeben. Zudem wurden am Wochenende zehn rechtsorientierte jüdische Siedlungsaktivisten aus Judäa und Samaria verbannt.
Der radikale Hamaschef Ismail Haniya im Gazastreifen bat die israelischen Behörden um die Genehmigung, drei seiner Schwestern, die israelische Staatsbürger sind, an der Hochzeit seines Sohnes im Gazastreifen teilnehmen zu lassen.
Zwei Araber mit israelischem Pass wurden am Donnerstag wegen des Versuches, nach Syrien zu gelangen, um dem IS beizutreten und dort zu kämpfen, angeklagt. Der 18-jährige Fares Shritah und der 20-jährige Khamis Salameh (im Bild) hatten versucht, über die Türkei nach Syrien zu gelangen.
Aktuelle Berichte sprechen davon, dass Israel und der politische Arm der Hamas geheime Gespräche führen, die in ein Abkommen münden könnten.



