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Israel Heute Morgen

Das Wetter hat sich stabilisiert. Morgens und Abends ist es recht kühl. Die gestrige Meldung über eine tödliche Schussattacke hat uns aus unserem alltäglichen Leben zurück in die Realität geholt. Ein paar Worte über den Alltagstrott im Schatten des Terrors und das Wetter für heute in Israel: Es bleibt sonnig.

Guten Morgen liebe Leser!

Das Wetter hat sich stabilisiert. Morgens und Abends ist es recht kühl. Hier in Jerusalem lag die Temperatur am frühen Morgen bei 8 Grad. Da ist dann schon eine gute Winterjacke angebracht. Gegen Mittag wird es dann etwas wärmer, hier in Jerusalem werden Höchstwerte von 15 Grad erwartet. Die Sonne scheint von einem strahlend blauen Himmel. Für das Wochenende hat man uns überdurchschnittlich hohe Temperaturen vorhergesagt. Werden wir noch einmal so richtiges Winterwetter bekommen?

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig ohne bemerkenswerte Veränderung der Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 15 Grad, Tel Aviv 19 Grad, Haifa 17 Grad, Tiberias am See Genezareth 19 Grad, am Toten Meer 21 Grad, Eilat am Roten Meer 23 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen halben Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei -214.265 m unter dem Meeresspiegel.

Blick aus dem Fenster – In Jerusalem scheint die Sonne (Foto Dov Eilon)

Gestern Abend wurden wir wieder in die Realität zurückgeholt, als im Fernsehen über eine tödliche Schussattacke berichtet wurde. Ich war wirklich überrascht, denn so lange war ja nichts mehr passiert. Ein 35 Jahre alter Israeli wurde von Terroristen erschossen, als er in seinem Auto unterwegs war. Einzelheiten darüber später in unseren Meldungen. Ich weiß, die Gefahr eines Anschlags besteht nach wie vor, aber irgendwie waren wir in einem angenehmem Alltagstrott, da es ja seit längerer Zeit sehr ruhig bei uns war, von der Messerattacke an der Jerusalemer Busstation abgesehen, wo das Opfer zum Glück überlebt hat.

Wir versuchen sowieso immer, einen normalen Alltag zu leben. Das haben wir auch in den schwierigen Jahren zwischen 2001 und 2005 so gemacht, der Zeit der zweiten Intifada, schon der Kinder wegen. Und das ist uns auch gelungen. Wir sind wohl weniger in die Stadt gegangen, aber unsere Kinder haben von den ganzen Problemen, die es damals gab, so gut wie nichts mitbekommen. Ich denke auch, dass man hier bei uns leider lernen musste, anders mit der Gefahr des Terrors umzugehen. Was das genau ist, das kann ich Ihnen nicht sagen. Dafür muss man wohl erst einmal eine gewisse Zeit hier gelebt haben.

Neulich las ich in der Zeitung, dass es im vergangenen Jahr deutlich weniger Anschläge in Judäa und Samaria gegeben hat. Leider hat das neue Jahr nicht gut begonnen. Ich hoffe, dass sich die Statistik in diesem Jahr nicht verschlechtern wird und dass wir uns weiterhin auf unseren ganz normalen Alltag konzentrieren können, auch das ist eine Herausforderung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen jetzt einen angenehmen und fridlichen Mittwoch, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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