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Iranische Raketenangriffe: Ein Toter und mindestens 13 Verletzte in Zentralisrael

Zusammenfassung der Wochenendangriffe: Mann in Tel Aviv getötet, mindestens 13 Verletzte bei Beit Shemesh, erstmals auch Raketenbeschuss aus dem Jemen.

Iran
Israelische Rettungs- und Sicherheitskräfte am Einschlagsort einer iranischen Rakete in Moshav Eschtaol bei Beit Shemesh, 28. März 2026. Foto: Oren Ben Hakoon/Flash90

Der Raketenbeschuss aus dem Iran hat sich am Wochenende fortgesetzt und erneut Opfer in Israel gefordert. In Tel Aviv wurde ein Mann getötet, im Raum Beit Shemesh westlich von Jerusalem mindestens 13 Menschen verletzt. Gleichzeitig weitete sich der Konflikt weiter aus: Erstmals seit Beginn des Krieges feuerten auch die Huthi-Rebellen aus dem Jemen eine Rakete auf Israel.

Bei dem Todesopfer handelt es sich um den 52-jährigen Wjatscheslaw Widmant aus Aschdod. Er war als Sicherheitskraft für evakuierte Wohngebäude in Tel Aviv eingesetzt, die bereits bei früheren Angriffen beschädigt worden waren. Nach Berichten hielt er sich nach seiner Schicht weiterhin in der Nähe auf. Kurz vor Mitternacht ertönte Raketenalarm, doch offenbar suchte er keinen Schutzraum auf. Eine Submunition eines iranischen Geschosses schlug in der Nähe ein, Splitter trafen ihn tödlich.

Israelische Rettungs- und Sicherheitskräfte sichern den Ort eines iranischen Raketenangriffs in Tel Aviv, bei dem ein Mann durch Splitter einer Streumunition getötet wurde, 27. März 2026. Foto: Flash90.

Im Raum Beit Shemesh durchbrach am Samstag eine weitere ballistische Rakete die israelische Luftabwehr und traf ein Wohngebiet im Moshav Eschtaol. Dabei wurden mindestens 13 Menschen verletzt, mehrere Häuser und Fahrzeuge schwer beschädigt.

Am Einschlagsort zeigte sich erhebliche Zerstörung. Neben Verletzten mussten auch zahlreiche Menschen wegen Schock und Angstreaktionen behandelt werden.

Die Verwundeten wurden in Krankenhäuser in Jerusalem gebracht, darunter das Schaare-Zedek- und das Hadassah-Klinikum. Einsatzkräfte des Heimatfrontkommandos durchsuchten die beschädigten Gebäude nach weiteren Betroffenen.

Besonders problematisch bleibt der Einsatz von Raketen mit Streumunition. Diese zerlegen sich in zahlreiche kleinere Sprengkörper, die sich über ein großes Gebiet verteilen und so die Gefahr für Zivilisten erheblich erhöhen.

Erstmals Angriff aus dem Jemen

Parallel zu den iranischen Angriffen eröffnete sich am Wochenende eine weitere Front. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen feuerten erstmals seit Beginn des Krieges eine Rakete auf Israel.

Das Geschoss wurde nach Angaben der Armee abgefangen, Berichte über Opfer gab es nicht. Die Huthis erklärten, ihre Angriffe seien Teil der Unterstützung für Iran und weitere verbündete Gruppen in der Region.

Konflikt weitet sich aus

Neben der Hisbollah im Libanon greifen nun auch Kräfte aus dem Jemen in die Kämpfe ein. Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass sich der Konflikt weiter ausdehnt und Israel zunehmend gleichzeitig aus mehreren Richtungen unter Beschuss gerät.

Für die Bevölkerung bedeutet dies weiterhin einen Alltag unter Alarmbereitschaft – zwischen Sirenen, Schutzräumen und der ständigen Unsicherheit, wann der nächste Angriff erfolgt.

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Patrick Callahan

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