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Iranische Rakete schlägt in Beersheva ein – fünf Verletzte

Israelische Luftabwehr fängt vier iranische Drohnen ab, die auf Haifa und das Tote Meer zielten.

Israelische Sicherheits- und Rettungskräfte im Einsatz am Ort des Raketeneinschlags in Be’er Sheva: Eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete richtete dort am 20. Juni 2025 erhebliche Schäden an. Foto: Flash90

(JNS) Eine ballistische Rakete aus dem Iran traf am frühen Freitagmorgen die südisraelische Stadt Beersheva und verletzte dabei fünf Menschen leicht, wie Rettungsdienste berichten.

Die Rakete schlug unmittelbar neben einem Wohnblock ein und verursachte erhebliche Schäden an umliegenden Häusern.

Der Angriff folgt auf einen Raketenbeschuss am Vortag, bei der Hunderte Israelis an mehreren Orten verletzt wurden – darunter auch im Soroka-Krankenhaus in Beersheva sowie an zivilen Orten in Tel Aviv, Ramat Gan und Holon.

„Die terroristischen Tyrannen Irans haben Raketen auf das Soroka-Krankenhaus in Beersheva und auf die Zivilbevölkerung im Zentrum des Landes abgefeuert“, schrieb Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag auf X (ehemals Twitter).

„Wir werden den Tyrannen in Teheran den vollen Preis abverlangen“, fügte er hinzu.

Unterdessen fing die israelische Luftabwehr in der Nacht auf Freitag vier iranische Drohnen ab, darunter eine, die auf den Raum Haifa zielte. Die israelische Luftwaffe (IAF) schoss die übrigen drei unbemannten Flugobjekte (UAVs) in der Region des Toten Meeres ab.

Seit Beginn der Operation „Ein Volk wie ein Löwe“ am 13. Juni haben Luftwaffe und Marine Hunderte iranische Drohnen abgefangen, die auf den jüdischen Staat abgeschossen wurden. Laut Militär wurden bislang über 95 Prozent aller Bedrohungen in israelischem Luftraum erfolgreich neutralisiert.

Beobachtungseinheiten der Luftwaffe und Marine arbeiten dabei eng mit den Luftabwehrsystemen der IDF, Kampfflugzeugen, Raketenbooten und weiteren Sicherheitseinheiten zusammen, um den Himmel über Israel rund um die Uhr zu schützen.

Neben den laufenden Offensivmaßnahmen zur Schwächung der militärischen und nuklearen Fähigkeiten des iranischen Regimes fangen die IDF gezielt Boden-Boden-Raketen und Drohnen ab, die bewusst auf zivile Ziele in Israel gerichtet sind.

IDF-Sprecher Brigadegeneral Effie Defrin betonte am Donnerstag die anhaltenden Anstrengungen des Militärs, Bedrohungen von mehreren Fronten abzuwehren.

„Unsere Verteidigungssysteme – in der Luft, zu Wasser und an Land – arbeiten rund um die Uhr, um Bedrohungen abzufangen. Es geht nicht nur um Raketenabwehr; seit Beginn der Operation haben wir über 480 Drohnen erfolgreich abgefangen, die auf israelisches Gebiet abgeschossen wurden“, so Defrin.

„Wir bewerten die Lage an der Heimatfront laufend neu“, fügte er hinzu. „Unsere Politik ist es, alles zu tun, um einerseits Leben zu schützen und andererseits das tägliche Leben so weit wie möglich aufrechtzuerhalten und zu erleichtern.“

Defrin betonte zudem, dass die IDF derzeit an sieben Fronten im Einsatz ist, sowohl zur Verteidigung als auch für Offensivaktionen. „Auch an diesem Wochenende werden Soldaten und Kommandanten der IDF in allen Einsatzgebieten weiter tätig sein, um Sicherheit zu gewährleisten und die Ziele dieses Krieges zu erreichen“, erklärte er.

„Als eine Gesellschaft, die das Leben schätzt, stehen wir gemeinsam stark“, sagte er abschließend.

 

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Iranische Rakete schlägt in Beersheva ein – fünf Verletzte”

  1. j-glaesser sagt:

    Wo bleibt die Unterstützung für uns im Kampf gegen den Iran??!!
    Die USA lässt sich erst mal – noch – zwei Wochen Zeit.
    Das ist wie 1973 – unter Nixon und Kissinger – man lässt absichtlich uns bluten.
    Die ANDREN helfen uns sowieso nicht – wie immer!

    • dau.hedi sagt:

      Ja, Sie haben recht. Es ist alles sehr, sehr traurig. Der „Wertewesten“ einschließlich Deutschlands geben meiner Meinung nach eine traurige Vorstellung. Der Islam gewinnt schleichend immer mehr an Boden. Die Unterwerfung ist nicht mehr zu leugnen. Deutschland verteidigt sich ja noch nicht einmal selbst, geschweige denn, die „deutsche Staatsräson“ gegenüber Israel hätte Bestand. Hätte sie es, würden Herr Merz und Herr Wadephul viel entschiedener auftreten.

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