Bei einem direkten Einschlag einer aus dem Iran abgefeuerten ballistischen Rakete in Beit Shemesh sind am 1. März mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Rund 20 weitere Personen wurden nach Angaben der Rettungsdienste verletzt, mehrere davon schwer.
Die Rakete traf ein Wohngebäude im Stadtgebiet. Medienberichten zufolge hielten sich zahlreiche Bewohner während des Luftalarms in einem Schutzraum auf. Dennoch führte die Wucht des Einschlags zu einem teilweisen Einsturz des Gebäudes. Das Dach brach ein, massive Trümmerteile wurden weggeschleudert.
Die Wucht der Explosion hatte weitreichende Folgen: Neben dem direkt getroffenen Haus stürzten nach Behördenangaben vier weitere Gebäude infolge der Druckwelle ein. Zahlreiche umliegende Häuser wurden beschädigt, Fenster und Fassadenteile herausgerissen, Trümmerteile über mehrere Meter hinweg geschleudert.
Ein Sprecher von Magen David Adom erklärte, dass die Einsatzkräfte Verletzte unter schwierigsten Bedingungen aus den Trümmern bargen. Mehrere Opfer mussten noch am Einsatzort intensivmedizinisch versorgt werden, bevor sie in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden.
The Iranian Regime directly fired missiles toward the civilian neighborhood of Beit Shemesh, killing innocent civilians.
The Iranian regime purposely targets civilian targets while we precisely target terror targets. This is who we’re operating against—a regime who uses… pic.twitter.com/9W8Fp4T2tH
— Israel Defense Forces (@IDF) March 1, 2026
Die israelischen Streitkräfte bestätigten, dass es sich um eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete handelte. In Beit Shemesh sowie im Raum Jerusalem hatten zuvor Luftalarmsirenen die Bevölkerung gewarnt und zum Aufsuchen von Schutzräumen aufgefordert. Trotz der hohen Abfangrate der israelischen Raketenabwehr kommt es weiterhin zu einzelnen direkten Treffern mit schweren zivilen Folgen.
Die Einsatzkräfte sichern derzeit das Gebiet und überprüfen die Stabilität der beschädigten Gebäude. Die medizinische Versorgung der Verletzten dauert an.




