Guten Morgen Israel – Licht

Im dunkelsten Monat des Jahres feiern Juden und Christen das Licht.

Guten Morgen Israel – Licht
Miriam Alster/Flash90

Boker Tov liebe Leser!

Christen feiern die Geburt des Messias, das Licht der Welt, und Juden feiern das Lichtwunder im Tempel. Chanukka erinnert an die Befreiung aus griechischer Herrschaft und an die neue Einweihung des Tempels in Jerusalem. Licht offenbart Erlösung und Heil, Wahrheit und Gerechtigkeit, Frieden und das Leben selbst.

Wie sehr Licht die Finsternis vertreibt, ist mir neulich bei einem Blick auf eine Satellitenaufnahme der NASA bewusst geworden, die wir auf unsere Titelseite gestellt haben.

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Dort, wo die Ebenbilder Gottes leben, scheint die Welt. Tohuwabohu und Finsternis haben vor dem Licht existiert. Beides hat Gott erschaffen, das Licht machte Gott mit Worten. Für Schöpfung und Schaffen verwendet die Bibel das hebräische Wort Bara (ברא). Auf diesen Unterschied deutet der Prophet Jesaja: „Ich erzeuge das Licht und schaffe die Finsternis, ich mache Frieden und schaffe das Böse. Ich, der HERR, tue solches alles.“

Warum heißt es, dass Gott Licht und Frieden macht, aber das Böse geschaffen hat? Was ist der Unterschied zwischen machen und schaffen? In Jesaja verbindet Gott das Böse mit der Finsternis auf der Erde, die Er im ersten Vers schuf.

Die hebräischen Worte für erzeugen (יוצר) und machen (עושה) können auch Menschen umsetzen. Der Mensch kann Gutes machen, wie Licht und Frieden. Wobei schaffen und schöpfen im biblischen Text nur im Zusammenhang mit Gottes Weltschöpfung erscheint. Im ersten Kapitel schuf Gott die Erde, die großen Seetiere und zum Schluss den Menschen. Alles andere dazwischen hat Gott gemacht, nicht geschaffen. Lesen Sie dazu auch den Artikel „Was hat Gott eigentlich geschaffen?

Leben erzeugt Licht auf dieser Erde. Wie auf dem Foto aus dem Weltall, dort sind wir Menschen die Quelle des Lichtes. Kaum verschwindet die Sonne hinter dem Horizont, ist künstliches Licht auf dem Erdball allgegenwärtig.

Leben erzeugt Licht auf dieser Erde. Jerusalem in der Nacht

Wenn wir uns Menschen nur genauso bemühen würden, im geistlichen Sinne die Finsternis in uns und um uns zu verdrängen, dann wäre alles heller und das Leid auf dieser Erde milder. Das Böse verdrängt sich nicht von selbst, wenn wir nicht scheinen. „Denn Gott ist die Quelle des Lebens“, sagte König David und „in deinem Licht sehen wir Licht!“ Im Neuen Testament illustriert Jesus: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Wer Gott folgt, wird das Licht des Lebens haben.

Wie sagt mein Freund immer: „Also Strom einschalten und mehr Liebe und Licht fürs nächste Jahr.“

 

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Das Wetter für heute in Israel

Vereinzelte Regenschauer und Gewitter im Norden und Zentrum des Landes. Im Verlufe des Tages wird sich der Regen bis zum Negev ausbreiten, es besteht die Gefahr von Blitzfluten in den Wadis im Osten und Süden. Die Temperatur sinken noch etwas. Für heute werden folgende Höchsttemperaturen erwartet: Jerusalem 13 Grad, Tel Aviv 21 Grad, Haifa 16 Grad, Tiberias am See Genezareth 17 Grad, am Toten Meer 23 Grad, Beersheva 19 Grad, Eilat am Roten Meer 21 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist dank der Regenfälle um vier Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei  – 209.935  m unter dem Meeresspiegel. Es fehlen 113,5  Zentimeter bis zur oberen Grenze.

Gestern Abend wurde die sechste Kerze am Chanukka-Leuchter angezündet

Die Redaktion von Israel Heute wünscht allen Lesern einen angenehmen Mittwoch und ein frohes Chanukka. Machen Sie es gut.

 

Schalom aus Jerusalem!

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