Wochenlesung – תַזְרִיעַ מְצֹרָע – Tasria – Mezora – Sie empfängt – Aussätziger; 3. Mose 12,1 – 13,59/14,1 – 15,33; 2. Könige 4,42 – 5,19/7,3 – 20
In einer Welt, die uns unaufhörlich zum Funktionieren und Voranschreiten drängt, wirken die biblischen Gesetze über Reinheit, Isolation und Aussatz wie Relikte einer fernen Zeit. Doch was, wenn in den Wochenlesungen Tasria und Mezora ein Schlüssel zu unserer eigenen Heilung verborgen liegt? Was, wenn die verordnete Quarantäne und das Warten keine soziale Ausgrenzung sind, sondern die Einladung zu einer inneren Einkehr, die wir uns selbst niemals zugestehen würden? Wir müssen uns fragen: Wo in unserem Leben rennen wir blindlings weiter, obwohl unser Körper oder unsere Seele längst nach einer Pause rufen? Haben wir noch den Mut, stehenzubleiben und wirklich präsent zu sein, wenn das Leben sich grundlegend wandelt?
Ein paar „Gedanken zum Schabbat“. In den fünf Büchern Mose wird die Geschichte des Volkes Israel geschildert, von der Erschaffung der Welt bis zur Erlösung im Gelobten Land, das Gott Abraham verheißen hat. Diese fünf Bücher sind in...
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Wunderschöner Kommentar, liebe Anat.
Vielen Dank. Segensgrüsse an euch.
Shabbat Shalom.