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„Erwähne nicht den Krieg!“

Die Kirchen verstricken sich in eine lächerliche Komödie der Irrtümer.

Die Ereignisse vom 7. Oktober, der Krieg in Gaza und der darauf folgende Anstieg des weltweiten Antisemitismus haben viele Israelis veranlasst, Gott zu suchen. Foto: Chaim Goldberg/Flash90

Es ist einer der bekanntesten Sätze aus einer der beliebtesten britischen Fernsehkomödien aller Zeiten – der Serie Fawlty Towers aus den 1970er Jahren, in der der glücklose Basil Fawlty (gespielt von John Cleese) ein heruntergekommenes Hotel an der Küste leitet.

Alles ging immer schief, und die Zuschauer, meist die ganze Familie, die zu Hause vor dem Fernseher saß, lachte sich kaputt. Der ikonische Satz – „Erwähne nicht den Krieg! – kam wiederholt in einer Folge mit einem deutschen Gast vor.

Dieser Satz war eine völlig unnötige Anweisung an den spanischen Kellner Manuel, die die Situation nur noch verschlimmerte.

Worauf will ich hinaus? Nun, Kirchen in Südafrika (und zweifellos auch hier in Großbritannien) nehmen sich die zweifelhafte Ehre, denselben Hinweis – d.h. ‚Erwähne nicht den Krieg! – an Gastredner einer bestimmten Judenmission zu richten.

Sie kündigten an, dass sie immer noch gerne von den Bemühungen hören würden, jüdische Menschen mit dem Evangelium zu erreichen, das sie uns zuerst gebracht haben – aber nur unter der Bedingung, dass kein Bezug auf Israels aktuellen Krieg mit Gaza genommen wird.

Vermutlich, weil sie darin eine Vermischung von Politik und Religion sehen, oder weil es die Zuhörer ermutigen könnte, in dieser Frage Partei zu ergreifen.

Als nun aber neulich eine Angehörige dieser Mission mit einer schweren Erkältung ihren jüdischen Arzt aufsuchte, war ausgerechnet das Gespräch über den Krieg der Auslöser für eine ernsthafte Diskussion über das Evangelium.

Die Ärztin war eine Atheistin, die sich schon einmal über unsere Freundin lustig gemacht hatte, weil sie die Bibel zitierte.

Doch dieses Mal war die Ärztin geradezu fasziniert von den Prophezeiungen des Alten Testaments. Diese besagen, dass riesige Armeen Israel von Norden her angreifen werden und dann der jüdische Messias zu ihrer Rettung kommen wird und sie „auf den schauen werden, den sie durchbohrt haben“, um den Propheten Sacharja zu zitieren (Kapitel 12, Vers 10).

Die Ärztin gestand, dass sie eine „Gänsehaut“ bekam. Es war klar, dass sie genau wusste, was gemeint war, auch wenn Jesus nicht erwähnt wurde.

Wie Jesaja es ausdrückte: „Er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt“ (Jesaja 53,5)!

Die gute Ärztin hatte also dank der Krise in Gaza und ihrer früheren Frage eine Menge zu bedenken: „Warum hassen uns alle?“

Der Kontext ist bei der Kommunikation des Evangeliums von entscheidender Bedeutung, und der durch den Krieg ausgelöste weltweite Anstieg des Antisemitismus ist ein offensichtlicher Köder, um die Aufmerksamkeit nicht nur von Juden zu gewinnen, die noch nicht glauben, sondern auch von Christen, die nicht verstehen, was vor sich geht.

Gott hat sich nicht von seinem auserwählten Volk getrennt, es verlassen oder verworfen. Er hat eine ewige Liebe zu seinem Volk und ist bereit, sie in einer wiederhergestellten Beziehung wieder in seine Arme zu schließen.

Der gewaltsame Widerstand gegen das jüdische Volk ist ein Bild für den heftigen geistlichen Konflikt, durch den Satan sein Bestes tut, um diese Versöhnung zu verhindern. Und Jesus wird erst wiederkommen, wenn diese geschieht.

Lässt man den Kontext des Krieges und des darauf folgenden Tsunamis von Antisemitismus außer Acht, so hat all dies nichts mit dem Evangelium und der biblischen Prophezeiung zu tun. Es läuft darauf hinaus, den Menschen die Tür des Himmels vor der Nase zu verschließen, wie Jesus es den religiösen Anführern vorwarf. Dennoch veranlasst der Krieg viele Menschen dazu, über die Ewigkeit nachzudenken.

Wie die Ärztin hoffentlich feststellen wird, ist das Heilmittel für all unsere Probleme in dem zu finden, der unsere Sünden am Kreuz auf sich nahm und an unserer Stelle blutete und starb.

Es tobt ein Krieg – sowohl geistig als auch physisch – um die Seelen der Männer und Frauen, und wir erweisen unseren Zuhörern einen großen Bärendienst, wenn wir diese Realität leugnen.

Der Frieden wird kommen, aber nicht bevor der Friedensfürst auf dem Ölberg östlich von Jerusalem steht! (Siehe Hiob 19:25, Sacharja 14:4, Apostelgeschichte 1:11)

 

 


Charles Gardner ist Autor folgender Bücher: „Israel the Chosen“, erhältlich bei Amazon; „Peace in Jerusalem“, erhältlich bei olivepresspublisher.com und „A Nation Reborn“, erhältlich bei Christian Publications International.

About the author

Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “„Erwähne nicht den Krieg!“”

  1. marie.luise.notar sagt:

    >>Der Frieden wird kommen, aber nicht bevor der Friedensfürst auf dem Ölberg östlich von Jerusalem steht!<< Ich schließe mich diesem Vers vollinhaltlich an, und bis es so weit sein wird, möge Gott vielen Israelis das Herz für seine Botschaft öffnen…Wir Christen sind ua auch dazu aufgerufen, dafür zu beten…Die aktuellen Nöte in Israel lassen ja die Zahl derer, die sich Gott wieder zuwenden….Gott sei Dank….steigen..

  2. Danny sagt:

    Ich kann dem Beitrag nur zustimmen, nicht umsonst ist Israel das Zentrum (Mitte) der Welt, auch geografisch. Israel wird der Ort sein, an dem der Messias Jesus Christus sein Friedensreich aufrichten wird. Wenn Satan das verhindern könnte, indem er zum Beispiel Israel als Nation im Land auslöscht, dann würde er den Ratschluss Gottes zunichtemachen. Aber Gott gebraucht das Böse in der Welt zum Guten, genau dieser Hass auf Israel, gebraucht Gott, damit die Juden zu ihm umkehren, um letztendlich zur Rettung zu eilen, um den Feind zu besiegen. Gott wird sich mächtig erweisen und alle werden erkennen, das er Gott ist und zu seinen Verheißungen, zu seinem Wort steht.

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