Ein Jahr nach dem Angriff der Hamas am 7. Oktober zeigt ein Bericht der israelischen Tekuma-Administration – dem Amt der israelischen Regierung für die Sanierung des Grenzgebiets zum Gazastreifen – erhebliche Fortschritte bei der Wiederansiedlung und dem Wiederaufbau der betroffenen Gemeinden.
Der am Dienstag veröffentlichte Bericht zeigt, dass 87 % der Bewohner in ihre Häuser zurückgekehrt sind, wobei die Bemühungen zur Bewältigung von Herausforderungen in den Bereichen Wohnen, Sicherheit und Wirtschaft fortgesetzt werden.
Am Vorabend des Angriffs lebten 63.978 Einwohner in den am Gazastreifen angrenzenden Gemeinden. Von diesen sind 49.449 Menschen zurückgekehrt, während 12.708 weiterhin in provisorischen Unterkünften leben. Der Bericht beschreibt 244 initiierte Projekte im Gesamtwert von etwa 1,7 Milliarden Euro – 90 % des jährlichen Tekuma-Budgets.
Die temporären Unterkünfte lassen sich in drei Kategorien einteilen: städtische, integrierte und ländliche Unterkünfte. Jedes Projekt befasst sich mit Sicherheit, Gemeindewiederaufbau, Bau, Infrastruktur, wirtschaftlicher Entwicklung und Denkmalpflege.
Die Tekuma-Verwaltung hat erheblich in die Modernisierung der Sicherheitsinfrastruktur investiert, unter anderem in die Einrichtung eines zentralen Einsatzzentrums zur Koordinierung von Verteidigungsaktivitäten und zur Umsetzung umfassender Sicherheitsmaßnahmen für die Bewohner der Region.
Dieser Arm von Tekuma arbeitet im Auftrag des Verteidigungsministeriums, koordiniert die Aktivitäten der israelischen Streitkräfte in der Region und setzt Sicherheitsmaßnahmen für die Bewohner um.
In fünf Gemeinden, die der Grenze zum Gazastreifen am nächsten liegen, läuft ein Pilotprogramm zur Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen in der Gemeinde, bei dem neue technologische Komponenten wie Beobachtungsgeräte, Drohnen und ein spezielles ziviles Kommunikationsnetz getestet werden. Dieses Programm soll auf weitere Städte in der Region ausgeweitet werden.
Die Verwaltung dokumentierte umfangreiche Schäden durch 3D-Kartierung der physischen Infrastruktur in den meisten Tekuma-Gemeinden und öffentlichen Bereichen. Es wurde auch eine architektonische Bestandsaufnahme durchgeführt, bei der eine Dokumentationsdatei für die Gemeinde und eine Bestandsaufnahme historischer Gebäude erstellt wurden.
Mit Blick auf die Zukunft plant die Verwaltung, eine Gesetzgebung zu fördern, die die Region als „nationales Schwerpunktgebiet“ definiert und ihre Befugnisse und Budgets festlegt. Darüber hinaus wird sie eine ergänzende Regierungsentscheidung für Entwicklungskomponenten im Strategieplan 2025–2028 in Höhe von insgesamt 1,3 Milliarden US-Dollar anstreben.
Es wurden mehrere behördliche Erleichterungen eingeführt, um die Wiederaufbauarbeiten zu optimieren, darunter Ausnahmen von bestimmten Genehmigungen und Plänen.
Ursprünglich veröffentlicht von Israel Hayom.




