Der derzeitige Gaza-Krieg, der von vielen als „Simchat-Tora-Krieg“ bezeichnet wird, dauert nun schon 100 Tage an. Und unsere Politiker sagen uns, dass er noch viele Monate andauern wird. Das ist sehr frustrierend für die Israelis, die geglaubt haben, der Feind könne schnell besiegt werden, und für die Wirtschaft, die damit zu kämpfen hat, dass ein Großteil ihrer Arbeitskräfte an der Front ist.
Ein enger Freund, der nach Monaten auf dem Schlachtfeld endlich Wochenendurlaub bekam, erinnerte mich daran, dass der Gazastreifen trügerisch groß und dicht besiedelt ist. Der Vormarsch gegen den Feind ist ein langsamer Prozess.
Doch wenn der Feind eine zusammengewürfelte Terrororganisation ist und unsere Streitkräfte das mächtigste Militär im Nahen Osten sind, sind die Erwartungen sehr hoch.
Viele sind der Meinung, das Problem liege an der Spitze, bei Israels politischer und militärischer Führung, die sich offenbar mehr von internationalem Druck als vom Willen des israelischen Volkes leiten lässt.
Der beliebte israelische Komiker Guy Hochman brachte diese Meinung in einem gestern in den sozialen Medien veröffentlichten Selfie-Video sehr treffend zum Ausdruck.
„Es sind 100 Tage seit dem Holocaust am 7. Oktober vergangen, und ich höre Stimmen, die ein Ende des Krieges fordern“, so Hochman. „Die Leute glauben, dass wir in ein paar Monaten nach Hause gehen werden, aber das wird nur sein, um uns auf das nächste Massaker vorzubereiten.“
Wie viele israelische Reservisten ist Hochman, der in der Sprechereinheit diente, verärgert über die nachlassende Intensität des Krieges gegen die Hamas und über die zunehmende Konzentration auf diplomatische Bemühungen, um zu bestimmen, was am „Tag danach“ mit dem Gazastreifen geschieht.
„Anstatt über den ‚Tag danach‘ zu reden, sollten wir uns mit dem ‚Tag davor‘ beschäftigen“, forderte der Komiker. „Wir haben sie noch immer nicht besiegt. Wir sind eine Nation von Löwen, aber wir werden von verängstigten Schafen geführt, die ihrerseits von den Vereinigten Staaten und Den Haag herumgeführt werden. Genug! Ihr habt versprochen, die Hamas zu besiegen, also besiegt sie.“
Hochman betonte, eine ganze Generation von Israelis fordere vereint den Sieg.
Die derzeitige Führung, so Hochman, habe „eine historische Chance, den Sieg zu erringen, mit einem starken Militär und öffentlicher Unterstützung“.
Hochman betonte, wenn die derzeitige politische und militärische Führung nicht das Zeug dazu habe, solle sie nach Hause gehen, denn „eine Generation des Sieges wartet bereits vor der Tür. Eine junge und hungrige Generation, eine Generation, die auf dem Schlachtfeld steht und nicht in den Fernsehstudios sitzt [und endlose Interviews gibt]. Eine Generation, die in Gaza gekämpft hat und bereit ist, für die Zukunft des Staates zu kämpfen und die Generation der Niederlage zu ersetzen. Eine Generation, die die Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder übernimmt und weiß, dass es jetzt an der Zeit ist, den Feind im Gazastreifen ein für alle Mal auszuschalten, damit die arabische Welt und die Araber in Judäa und Samaria Angst haben, ihren Kopf [gegen uns] zu erheben.“
Um aller zukünftigen Generationen willen betonte Hochman, dass der Krieg erst dann zu Ende sein kann, wenn der Sieg errungen ist, wenn Israel wieder ein sicherer Hafen für das jüdische Volk ist.





Guy Hochman hat recht !!! Einem solchen Feind muß man nicht mit Menschenrechten kommen – oder ? In vielen Fällen ist Gewalt nicht die beste Lösung. Wer aber selber unvorstellbare Verbrechen gegen seine Mitmenschen verübt sollte sie selber zu spüren kommen. Mit netten Gesten kommt man solchen Mördern nicht bei. Israel soll sich nicht nach allen Seiten verbeugen, sondern sich mit Feuer und Schwert bedanken. Seine Bürger werden es danken, auch wenn einige Politiker ihre Hetze gegen Netanjahu wieder aufgenommen haben. Viel Erfolg und einen baldigen Sieg wünsche ich Israel.