In biblischen Zeiten wurde die Bedrohung durch Amalek nicht vollständig vernichtet, weil dies politisch, wirtschaftlich und aus einer Reihe anderer Gründe nicht ratsam gewesen wäre.
Nachdem er den Befehl des Herrn, Amalek zu vernichten, nicht vollständig befolgt hatte, flehte König Saul den Propheten Samuel an: „Ich habe gesündigt. Ich habe das Gebot des Herrn und deine Anweisungen missachtet. Ich hatte Angst vor den Männern und habe ihnen nachgegeben“ (1. Samuel 15,24).
In unseren Tagen sieht es so aus, als würde der moderne Amalek, die Hamas, nicht vernichtet werden, weil es politisch, wirtschaftlich und aus verschiedenen anderen Gründen nicht ratsam wäre, dies zu tun.
Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, erklärte diese Woche auf einer Pressekonferenz, dass die Regierung von Präsident Joe Biden „die Operationen im Süden [des Gazastreifens] nicht unterstützen wird, solange die Israelis nicht nachweisen können, dass sie alle Binnenflüchtlinge aus dem Gazastreifen aufgenommen haben“. Mit anderen Worten: Die menschlichen Schutzschilde der Hamas könnten die Terroristen vor der Vernichtung bewahren.
Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Szenarien besteht darin, dass im ersten Fall Israel den Fehler machte, Gottes Warnung zur Beseitigung der terroristischen Bedrohung nicht zu beherzigen. König Saul glaubte, es besser zu wissen, oder ließ sich durch politischen Druck beeinflussen und bewahrte Amalek vor der totalen Vernichtung.
Heute ist Israel bereit, Amalek-Hamas zu vernichten, aber die „christliche“ Welt steht ihm im Weg. Biden, Macron, Sunak und andere westliche Staatschefs glauben, dass sie es besser wissen und dass es Israel nicht erlaubt werden darf, seine Feinde tatsächlich zu besiegen und zu demütigen, und schon gar nicht, wenn dabei „zu viele“ (eine vage, unbestimmte Zahl) sterben könnten.
Die politischen Folgen eines solchen Szenarios wären für diese „christlichen“ Politiker zu groß, so wie es Saul im Hinblick auf die totale Vernichtung Amaleks für sich selbst empfand.
Werden Israels Anführer standhaft bleiben und tun, was um Israels willen getan werden muss? Oder werden sie den Weg von König Saul einschlagen und die Aufgabe unvollendet lassen, zum Nachteil der künftigen Generationen? Die kommenden Tage werden es zeigen.





@Ryan Jones
Danke für diese klare Lehre und Unterweisung.
Saul fing so gut an Adonai im Gehorsam nachzufolgen, zu tun was der HERR ihm aufgetragen hatte.
Dann kam sein menschlicher Eigenwille, nicht mehr genau das zu tun, was der HERR ihm aufgetragen hat zu tun, vollständig zu tun!!! Sein Sündhafter Eigenwille/Egoismus gegenüber Adonai veränderte ihn zum schlechten hin und die Früchte seiner Sünde wuchsen und er tat nicht was der HERR ihm aufgetragen hatte, zu tun.
Saul war dann in seinem Egoismus ein Gefangener seiner Sündhaftigkeit.
Saul nahm ein sehr böses Ende.
So ist es immer, wenn Menschen mal wieder schlauer wie Adonai sein wollen. Es geht dann immer in den Abgrund.
Wenn Ihr wirklich der Meinung seid, es sei Gottes Auftrag, die Hamas zu vernichten, könnt Ihr die Verantwortung nicht auf die „Christen“ abschieben, die es nicht zulassen. Gerade das hat ja Saul getan. Wenn es Gottes Auftrag ist, macht er es auch möglich, dann ist Gehorsam gefragt und Punkt. Egal was die „Christen“ sagen.
Aber wenn wir schon ins AT zurückgehen: Wenn damals Israels Feinde übermächtig wurden oder Siege verbuchen konnten, hatte das Gründe. Vielleicht müsste man sich auch in diese Richtung Gedanken machen…
@ Daniel Wunderli: Es mag diese Gründe geben, aber es ist sicher nicht an den Christen – weder den echten noch unechten – Israel Moralpredigten zu halten. Insbesondere nicht nachdem die christlichen Kirchen während praktisch der gesamten Zeit der Diaspora die Juden schlecht behandelt und im Stich gelassen haben und während der Nazizeit vollständig versagt haben. Unsere christliche Aufgabe steht geschrieben in Jesaja 40,1: Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. Gerade in dieser Zeit von Angriff durch die Hamas, daraus folgender Trauer und doch Ablehnung durch die Welt – sogar seitens der Verbündeten – verdienen die Juden und ihr einziger Staat unser Verständnis und unsere volle Solidarität.
@Roland Kunz: Da haben Sie Recht. Auch wenn sich die Christen immer vorbildlich verhalten hätten, wäre jetzt nicht die Zeit für Moralpredigten. Schon gar nicht vom schweizer Sofa aus.
Es ging mir nicht um die Moral um der Moral willen. Es geht mir darum, dass Israel siegt. Ich wünsche Israel einen umfassenden Sieg und hoffe und bete, dass nicht nur die militärischen Voraussetzungen, sondern auch die geistlichen Voraussetzungen gegeben sind oder gegeben werden. Denn der Krieg Israels mit der Hamas ist m.E. auch ein Krieg zwischen Licht und Finsternis. Und ja, da helfe ich beten.
@ Daniel Wunderli: Danke für diese Ergänzung, da stimme ich Ihnen voll zu.
Es ist nicht die „christliche“ Welt sondern „die politisch korrekte“ , die Israel am Auslöschen der Hamas hindert!
Sunak, Biden, Macron und der Norweger und wie sie alle heißen sind kein wahren Christen!
Religion ist vom Menschen gemacht und hat mit wahrem Glauben an Gott bzw. Jesus Christus nichts zu tun:
„Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, darinnen wir sollen selig werden..“
Lieber Bruder Aviel!
Im Wortlaut der Heiligen Schrift in 1.Sam 15,8.9 ist eindeutig erkennbar, daß Saul ‚an dem ganzen Volk den Bann vollstreckte‘ leider nicht am am. König Agag und nicht an den wertvollen Tieren.
Wir als Ehepaar beten täglich für Euren Schutz und um Weisheit und klare Kante der Notstandsregierung und der Armee.
Liebe Grüße
Günter Vanheiden