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Israel tötet Terroristen, der an Entführung aus Nir Oz beteiligt war

Der Terrorist drang am 7. Oktober in den Kibbuz Nir Oz ein und war an der Entführung des damals zwölfjährigen Yagil Yaakov beteiligt.

Dschihad
Die Aufnahme zeigt die Entführung des israelischen Jungen Yagil Yaakov aus dem Kibbuz Nir Oz am 7. Oktober 2023. Die IDF identifizierte den rot markierten Mann als Zaki Youssef Mahmoud Abu Mustafa, einen Kommandeur der Nukhba-Truppe des Palästinensischen Islamischen Dschihad. Foto: IDF.

Die israelischen Sicherheitskräfte haben einen ranghohen Terroristen des Palästinensischen Islamischen Dschihad im Gazastreifen ausgeschaltet, der nach Angaben von Armee und Inlandsgeheimdienst Schin Bet an der Entführung israelischer Geiseln aus dem Kibbuz Nir Oz beteiligt war.

Bei dem Getöteten handelt es sich um Zaki Youssef Mahmoud Abu Mustafa, den Kommandeur der Eliteeinheit des Islamischen Dschihad in der Khan-Yunis-Brigade. Nach Angaben der Sicherheitsbehörden wurde er am Freitag bei einem gezielten Luftangriff im südlichen Gazastreifen getötet.

Nach Erkenntnissen von Armee und Schin Bet drang Abu Mustafa während des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023 in den Kibbuz Nir Oz ein und beteiligte sich dort an der Entführung des damals zwölfjährigen Yagil Yaakov. Die Sicherheitskräfte veröffentlichten zudem ein Foto, das den Terroristen während der Verschleppung des Jungen zeigen soll.


Den Angaben zufolge spielte Abu Mustafa auch in den vergangenen Monaten weiterhin eine wichtige Rolle innerhalb der Terrororganisation. Er soll am Wiederaufbau militärischer Fähigkeiten des Islamischen Dschihad im Gazastreifen mitgewirkt und Angriffe gegen israelische Soldaten vorangetrieben haben. Darüber hinaus habe er versucht, Terroristen im Bereich des Nasser-Krankenhauses in Khan Yunis auszubilden und die Einrichtung für terroristische Aktivitäten zu nutzen.

Nir Oz gehörte zu den am schwersten betroffenen Gemeinden während des Terrorangriffs vom 7. Oktober. Zahlreiche Bewohner wurden ermordet oder in den Gazastreifen verschleppt. Das Kibbuz ist bis heute eines der tragischsten Symbole des Hamas-Massakers.

Der Palästinensische Islamische Dschihad gilt neben der Hamas als eine der wichtigsten vom Iran unterstützten Terrororganisationen im Gazastreifen. Seine Kämpfer beteiligten sich am 7. Oktober sowohl an den Angriffen auf israelische Ortschaften als auch an der Entführung von Geiseln. Während des Krieges setzte die Organisation ihre Raketenangriffe auf Israel fort und operierte vielfach gemeinsam mit der Hamas.

Die Ausschaltung Abu Mustafas reiht sich in eine Serie gezielter Operationen ein, mit denen Israel seit Monaten Verantwortliche des Massakers vom 7. Oktober verfolgt. Nach Angaben der Sicherheitsbehörden werden auch während der Waffenruhe weiterhin Terroristen ins Visier genommen, die eine unmittelbare Bedrohung für israelische Soldaten oder Zivilisten darstellen.

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Patrick Callahan

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