Noch vor wenigen Monaten wurde Donald Trump im israelischen rechten Lager mit dem persischen König Kyros verglichen. Rabbiner, Minister und Kommentatoren sahen in ihm einen von der Geschichte gesandten Staatsmann, der wie einst Kyros die Interessen Israels verteidigte und historische Entscheidungen zugunsten des jüdischen Staates traf. Heute klingt dieser Vergleich für viele seiner früheren Bewunderer wie eine ferne Erinnerung.
Das sich abzeichnende Abkommen zwischen Washington und Teheran hat in Israels rechtem Lager einen Schock ausgelöst. Ausgerechnet der Präsident, den viele als Israels engsten Verbündeten feierten, wird nun beschuldigt, vor dem Iran eingeknickt zu sein und Israels Sicherheitsinteressen geopfert zu haben. Manche sprechen bereits von einem historischen Fehler, andere sogar von einem Verrat. Ob das letzte Kapitel dieser Geschichte bereits geschrieben ist, weiß derzeit niemand. Solange kein Abkommen unterzeichnet ist, bleibt Raum für Überraschungen. Doch allein die Tatsache, dass prominente Unterstützer Netanjahus und Trumps heute offen von Enttäuschung, politischem Bankrott und einem „Messer in den Rücken“ sprechen, zeigt, wie tief die Erschütterung in Teilen Israels sitzt.
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Trump, Amerika und der evangelikale Glauben – Übersicht mit KI:
Die Allianz zwischen Donald Trump und den evangelikalen Christen in den USA ist eine der bedeutendsten Wählerkoalitionen der modernen amerikanischen Politik. Obwohl Trump selbst nicht konfessionsgebunden ist, erfährt er breite Unterstützung von konservativen Christen, die sich in verschiedenen Gebetsnetzwerken, Organisationen und Beiräten zusammengeschlossen haben.
Die wichtigsten Anlaufstellen und Gruppen, die mit Trump und der Gebetsgemeinschaft der Evangelikalen in Verbindung stehen, sind:
National Faith Advisory Board (NFAB): Dieser nationale Beirat wurde unter der Leitung von Pastorin Paula White-Cain ins Leben gerufen, um die Regierung mit Glaubensführern aus dem gesamten Land zu vernetzen. Der Rat berät in Fragen der Religionsfreiheit und vertritt konservative Werte.
Offizielle Gremien im Weißen Haus: Die Trump-Regierung hat mit dem White House Faith Office eine zentrale Anlaufstelle für Religionsgemeinschaften eingerichtet. Zusätzlich wurden Räte wie die Religious Liberty Commission ins Leben gerufen.
Freie Netzwerke und Großveranstaltungen: Gruppen wie Intercessors for America organisieren regelmäßig nationale Gebetstreffen und Telefonkonferenzen, bei denen Zehntausende für Trump und seine Politik beten. Ein Beispiel dafür ist die „Freedom 250“-Bewegung, die im Mai 2026 ein großes patriotisches Massengebet auf der National Mall in Washington, D.C. veranstaltete.
Persönlicher Beraterkreis: Trump umgibt sich mit bekannten evangelikalen Pastoren und TV-Predigern. Zu seinem inneren Kreis zählen Persönlichkeiten wie Franklin Graham, Samuel Rodriguez und Jack Graham. Diese Führer werden regelmäßig zu Gebetstreffen ins Oval Office eingeladen, etwa in Krisenzeiten oder während nationaler Kampagnen.
Diese Allianz basiert stark auf gemeinsamen politischen Interessen, wie der Ernennung konservativer Richter, dem Schutz des ungeborenen Lebens und einer strikt pro-israelischen Nahostpolitik. In der Öffentlichkeit sorgt die sehr enge Bindung zwischen Trump und einigen evangelikalen Führungspersönlichkeiten, die ihn bisweilen mit biblischen Figuren vergleichen, mitunter für intensive politische und theologische Kontroversen.
– Allianzen, Gebetsnetzwerke, „White House Faith Office“
– National Faith Advisory Board (NFAB)
– Persönlicher Beraterkreis mit bekannten evangelikalen Pastoren und TV-Predigern.
Was sagt Gottes Wort?
1) Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.
2) Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade
Glaube Nur!
Ich bin zu tiefst enttäuscht. Ich kann es einfach nicht fassen. Darum wird einmal mehr wahr: Schaue dir deine Freunde, sehr gut an. Israel hat die beste, die tapferste, die hochintelligenteste (alles Einsteins), und die im Intellekt auch die deutlich überlegenste Armee der Welt, darf aber den Erfinder und Schöpfer des Volkes Israel, ihren Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs nicht vergessen sondern, muss ihn mehr, ja deutlich mehr ganz bewusst in all ihren strategischen Entscheidungen mit ein beziehen. Das Selbe muss auch die Regierung tun, dann habe ich keinerlei Bedenken was die Sicherheit Israels anbelangt. Wenn nicht…?
Vielleicht gibt es doch wieder einen Kyros, wo die Hölle verliert.
Schalom Herr Schneider, ich bin sehr enttäuscht. Wenn sie, bezugnehmend auf das Psalmzitat des Herrn Bardugo den Psalm 146 Vers 2 zitieren, dann bitte den Vers 3+4 und vor allem Vers 5 anhängen:
Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnung auf den HERRN setzt, seinen Gott, …
אַשְׁרֵ֗י שֶׁ֤אֵ֣ל יַעֲקֹ֣ב בְּעֶזְר֑וֹ שִׂ֝בְר֗וֹ עַל־יְהוָ֥ה אֱלֹהָֽיו׃
Slicha, slicha, slicha
Vermutlich hat Herr Bardugo den Vers 5 nicht zitiert. Dieser Vers enthält aber die größere Erkenntnis.