(JNS) Ein Großteil der Medienberichterstattung konzentrierte sich auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, das jahrzehntealte Verbot direkter Linienflüge zwischen den Vereinigten Staaten und dem Libanon aufzuheben. Die eigentliche Geschichte ist jedoch nicht das, was Trump dem Libanon gegeben hat, sondern das, was er ihm nicht gegeben hat.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun reiste nach Washington, um amerikanischen Druck auf Israel zu erwirken, damit es sich vollständig aus dem Südlibanon zurückzieht. Er kehrte ohne dieses Zugeständnis zurück. Trump lehnte dies ab. Diese Weigerung ist ein bedeutender diplomatischer Sieg für Israel und insbesondere für die Regierung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.
Der Libanon erhielt einen symbolischen Preis: die Wiederherstellung kommerzieller Flugverbindungen. Israel behielt dagegen das, worauf es wirklich ankommt: die strategisch wichtige Anhöhe im Südlibanon.
Die Symbolik verdient eine genauere Betrachtung, denn sie ist weniger bedeutend, als sie auf den ersten Blick erscheint. Die Vereinigten Staaten mögen Fluggesellschaften nun technisch gesehen erlauben, Beirut anzufliegen, doch das US-Außenministerium hält weiterhin an der...
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