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MitgliederAus dem Norden droht Unheil! Israels neue Sorge heißt Türkei!

Der wachsende türkische Einfluss in Syrien alarmiert Jerusalem. Immer mehr Israelis sehen in Ankara eine strategische Gefahr, die zu einer direkten militärischen Konfrontation führen könnte.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (r.) und Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa bei einem Treffen in Ankara, 4. Februar 2025. Foto: EPA/NECATI SAVAS

Israels Könige und Propheten mussten immer wieder beobachten, welche Großmacht im Norden Israels erstarkte, welche Bündnisse entstanden und welche fremden Armeen sich den Grenzen des Landes näherten. Wer die Gefahr erst ernst nahm, wenn der Feind vor Jerusalem stand, hatte strategisch meist schon verloren. Genau deshalb sollte Israel heute aufmerksam nach Norden blicken. Nicht weil morgen türkische Panzer auf den Golanhöhen stehen werden und auch nicht, weil Ankara bereits zu einem zweiten Teheran geworden wäre. Sondern weil sich unmittelbar vor Israels Haustür etwas Grundsätzliches verändert: Die Türkei, NATO-Mitglied, Regionalmacht und politischer Unterstützer der Hamas, baut ihren Einfluss im neuen Syrien aus. Gleichzeitig werden die Interessen Jerusalems und Ankaras immer gegensätzlicher. Die israelische Öffentlichkeit hat das offenbar verstanden. 68 Prozent der Israelis betrachten die Türkei inzwischen als ernsthafte Sicherheitsgefahr, unter jüdischen Israelis sind es sogar 77 Prozent. Und doch rangiert Ankara in der Wahrnehmung noch deutlich hinter Iran und Hamas. Eine neue Umfrage des Jerusalem Center for Security and Foreign Affairs (JCFA) zeigt, wie weit dieser Wandel bereits fortgeschritten ist. Vielleicht liegt genau darin die strategische Warnung: Iran ist der Feind,...

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Patrick Callahan

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