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Die Direktorin und Kuratorin des Museums der türkischen Juden in Istanbul, Nisya Allovi, erklärte, dass die ursprünglichen türkischen Juden romanische Juden waren, die Griechisch sprachen und unter den Byzantinern lebten. Im Jahr 1492 schlossen sich ihnen sephardische Juden an, die vor der spanischen Inquisition flohen: „120.000 sephardische Juden kamen. Sultan Bayazid II. hieß die Juden willkommen.“
Viele türkische Juden tragen Familiennamen, die die Herkunft aus Spanien abbilden, zum Beispiel „De Toledo“. Sie haben wohl den Buchdruck ins Osmanische Reich mitgebracht und verfassten den ladinischen Kommentar zum Tanach „Me’am Loez“, der die religiösen Gesetze in einfacher Sprache erklärt. Einige türkische Juden sind jedoch Aschkenasim. Sie stammen von Juden ab, die vor zaristischen Pogromen flohen.
Allovi berichtet, dass es unter der...
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