MitgliederANALYSE: Bidens Friedensprozess scheint im Sande zu verlaufen

Die Biden-Administration arbeitet hart daran, Israelis und Palästinenser zurück an den Verhandlungstisch zu bringen, macht aber die gleichen Fehler wie Obama.

von Yochanan Visser | | Themen: Biden
Foto: Gili Yaari/Flash90

Die US-Regierung von Präsident Joe Biden versucht, den ins Stocken geratenen Friedensprozess zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde wieder in Gang zu bringen, scheint aber die gleichen Fehler zu machen, die diese Vermittlungsbemühungen seit der Unterzeichnung der Osloer Abkommen in den Jahren 1993 und 1995 kennzeichnen, wie wir im Folgenden sehen werden.

Mehr als eine Woche, nachdem die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) der US-Regierung von Präsident Joe Biden eine Liste von Vorbedingungen für neue Friedensgespräche mit Israel vorgelegt hat, scheint es, dass die Vereinigten Staaten zumindest eine dieser Bedingungen akzeptiert haben.

Am Mittwoch, den 21. Juli, wurde bekannt, dass die Amerikaner verlangen, dass Israel alle Bauaktivitäten in den jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria stoppt und dass die Regierung von Ministerpräsident Naftali Bennett dieser Forderung offenbar nachgegeben hat.

Bennett ordnete an, dass vorerst keine Sitzungen des Zivilverwaltungsausschusses der israelischen Armee stattfinden sollen, die sich mit Bebauungsplänen in Samaria und Judäa befassen.

Das bedeutet,...

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