Konflikt

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MitgliederVon der zweiten Nakba redet keiner

Die Palästinenser reden gern von ihrer „Katastrophe“ (Arabisch: „Nakba“) im Mai 1948, als der Staat Israel gegründet wurde.

Flüchtlinge, Syrien
Das Leid der Palästinenser außerhalb Israels interessiert die Medien nicht. Foto: Foto: AP/UNRWA

Was für Israel eine biblische Erfüllung war, deutet die palästinensische Bevölkerung als Unglück. Während des Unabhängigkeitskrieges flohen etwa 700.000 Palästinenser aus dem früheren britischen Mandatsgebiet. Wikipedia schließt sich der Lesart an, die Palästinenser seien von den israelischen Soldaten aus ihrer Heimat vertrieben worden. Das entspricht aber nicht der historischen Tatsache. Vielmehr ist belegt, dass Regierungen benachbarter arabischer Länder die Palästinenser aufriefen, ihre Häuser zu verlassen, bis sie den Judenstaat mit ihren Bomben vernichtet haben würden. Danach könnten alle in ihre Häuser zurückkehren. Der Plan scheiterte. Israel besiegte fünf arabische Armeen. Auf diese Weise verloren die Palästinenser ihre Häuser, die sie andernfalls gar nicht verloren hätten, weil Israel keinesfalls die Absicht hegte, jemanden zu vertreiben.

A us palästinensischer Sicht leiden die Palästinenser, und das möchte ich auch nicht bestreiten. Doch gerade in diesen Tagen, in denen die internationalen Medien ununterbrochen das Leid der Palästinenser im Gazastreifen ausmalen, wird das Leid ihrer palästinensischen Geschwister in Syrien unter den Teppich gekehrt. Kaum...

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Patrick Callahan

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