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Rettung im Feindesland: Zwei US-Piloten überleben dramatische Stunden im Iran

Ein gefangener US-Pilot hätte Iran die Möglichkeit gegeben, politischen und propagandistischen Druck aufzubauen.

Israelische und US-Piloten arbeiten im Iran eng zusammen. Foto: Ofer Zidon/Flash90
Israelische und US-Piloten arbeiten im Iran eng zusammen. Foto: Ofer Zidon/Flash90

Die Rettung zweier US-Piloten im Iran gehört zu den spektakulärsten und riskantesten Operationen des aktuellen Krieges. US-Präsident Donald Trump bestätigte, Washington sei zeitweise davon ausgegangen, mindestens einer der beiden könnte bereits in iranische Gefangenschaft geraten sein.

„Wir dachten, er sei vielleicht gefangen genommen worden“, erklärte Trump in einem Interview mit israelischem Fernsehen. Die Unsicherheit über den Verbleib der Besatzung und die Gefahr eines Hinterhalts machten die Lage besonders angespannt.

Der Vorfall begann mit dem Abschuss eines US-Kampfjets über iranischem Gebiet – und entwickelte sich binnen Stunden zu einer Rettungsmission unter extremen Bedingungen.

 

Getrennt im Feindesgebiet – einer schnell gerettet, einer verschollen

Nach dem Abschuss konnten sich beide Besatzungsmitglieder mit dem Schleudersitz retten, wurden jedoch voneinander getrennt und landeten tief im Iran.

Einer der beiden Piloten konnte relativ schnell lokalisiert und geborgen werden. Der zweite hingegen blieb verschwunden – und wurde zum Mittelpunkt einer zunehmend dramatischen Suche.

Der verletzte Pilot befand sich in bergigem Gelände und versteckte sich, um nicht entdeckt zu werden. Über Stunden hinweg hielt er sich in Felsen und unwegsamem Terrain verborgen, während iranische Kräfte das Gebiet durchkämmten.

Die Kommunikation mit ihm war schwierig und unsicher. Gleichzeitig bestand die reale Sorge, dass seine Position bereits bekannt sein könnte – oder dass Signale abgefangen wurden.

Trump sagte später, iranische Einheiten seien „nah dran gewesen“, ihn zu finden.

 

Rettung in letzter Minute

Die USA entschieden sich für eine schnelle und hochriskante Rettungsoperation. Spezialeinheiten wurden in das Gebiet geschickt, unterstützt von Kampfflugzeugen und Drohnen, die aus der Luft Schutz gaben.

Die Suche konzentrierte sich auf das bergige Gebiet, in dem der Pilot vermutet wurde. Schließlich gelang es, ihn mithilfe von Geheimdienstinformationen zu lokalisieren – er hatte sich in einer Felsspalte verborgen.

Der Pilot war verletzt und geschwächt, konnte sich aber bis zum Eintreffen der Rettungskräfte verborgen halten. Die Evakuierung erfolgte unter Zeitdruck. Iranische Kräfte befanden sich in der Nähe, und jede Verzögerung hätte das Risiko einer Gefangennahme erheblich erhöht.

Trotz der Gefahr gelang es den US-Einheiten, den Piloten zu erreichen und ihn aus dem Gebiet zu bringen.

 

Gefangennahme knapp verhindert

Die erfolgreiche Rettung verhinderte ein Szenario mit potenziell weitreichenden Folgen. Ein gefangener US-Pilot hätte Iran die Möglichkeit gegeben, politischen und propagandistischen Druck aufzubauen.

Trump merkte an, Israel habe bei der Rettungsaktion „ein wenig“ geholfen, der Großteil der Arbeit sei jedoch von den Amerikanern geleistet worden. Die Israelis „waren gute Partner. Sie sind großartige und mutige Menschen. Wir sind wie ein großer Bruder und ein kleiner Bruder“, so Trump.

US-Vertreter erklärten, Israels Unterstützung habe in Form von Geheimdienstinformationen über das allgemeine Gebiet, in dem sich die Rettungsaktion abspielte, bestanden und habe sich nicht speziell auf das Besatzungsmitglied bezogen. Die israelische Luftwaffe führte auch einen Luftangriff durch, um iranische Streitkräfte daran zu hindern, das Gebiet zu erreichen.

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Patrick Callahan

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