all

all

‚Epic Fury‘: Größter Angriff steht bevor

Die USA haben Irans Luftverteidigung und seine rüstungsindustrielle Basis „dem Erdboden gleichgemacht“, einschließlich der Fabriken und Produktionslinien für Raketen- und Drohnenprogramme, erklärte der amerikanische Verteidigungsminister.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Washington am 29. Dezember 2025. Foto: Büro des israelischen Ministerpräsidenten

(JNS) US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zeichnete auf einer Pressekonferenz im Pentagon in Washington, D.C., am Donnerstag das Bild einer überwältigenden amerikanischen Militärmacht, die die Islamische Republik Iran systematisch zerschlägt.

Die USA, die „über 7.000 Ziele im gesamten Iran angegriffen“ hätten, intensivierten ihre Offensive weiter, sagte er. „Heute wird das bislang größte Angriffspaket stattfinden – so wie gestern bereits das größte war. Wie ich von Anfang an gesagt habe: Unsere Fähigkeiten wachsen weiter, während die Irans weiter abnehmen“, erklärte Hegseth.

Die USA hätten Irans Luftverteidigung und seine rüstungsindustrielle Basis „dem Erdboden gleichgemacht“, einschließlich der Fabriken und Produktionslinien für Raketen- und Drohnenprogramme. „Ihre Fähigkeit, neue ballistische Raketen herzustellen, hat wahrscheinlich den schwersten Schlag von allen erlitten“, sagte er und fügte hinzu, dass Raketenstarts und Drohnenangriffe seit Kriegsbeginn am 28. Februar um 90 % zurückgegangen seien.

Auch die iranische Führung stehe unter extremem Druck. „Derzeit ist der letzte Job, den irgendjemand auf der Welt haben möchte, ein Spitzenposten bei den Revolutionsgarden oder den Basidsch – alles nur noch Übergangsjobs“, sagte Hegseth mit Blick auf die Islamischen Revolutionsgarden und die Basidsch, eine überwiegend freiwillige Truppe zur Unterdrückung innerer Unruhen im Iran.

Die USA hätten zudem die iranische Marine schwer getroffen und mehr als 120 feindliche Schiffe versenkt. In Anlehnung an Admiral Ernest J. King, Oberbefehlshaber der US-Flotte im Zweiten Weltkrieg, sagte Hegseth: „Wir haben beschlossen, uns den Ozean mit dem Iran zu teilen – wir haben ihnen die untere Hälfte überlassen.“

Trotz der militärischen Erfolge wollte Hegseth keinen Zeitrahmen für ein Ende des Konflikts nennen. Die bisherigen Fortschritte hätten jedoch zu besserer Aufklärung sowie schnelleren und präziseren Schlägen mit zunehmender Wirksamkeit geführt. „Einen Zeitplan gibt es nicht, aber wir sind klar auf Kurs“, sagte er. Letztlich werde US-Präsident Donald Trump entscheiden, wann die Ziele erreicht seien und die Operation beendet werde.

Seit 47 Jahren stelle der Iran nicht nur für die USA, sondern für Freiheit und Weltzivilisation eine Bedrohung dar, sagte Hegseth. Zu seinen „Kernindustrien“ gehörten staatlich geförderter Terrorismus, Stellvertretermilizen, Raketenprogramme und „eine gewaltsame, messianische islamistische Ideologie, die auf eine Art apokalyptisches Endspiel abzielt“.

Er kritisierte zugleich Amerikas Verbündete, die Medien und Kritiker des Krieges. Diese sollten Trump „Danke sagen“, weil er dem iranischen Terrorstaat Einhalt gebiete, der die Welt in Geiselhaft gehalten habe. „Die Medien hier – nicht alle, aber viele – wollen Ihnen schon 19 Tage nach Beginn dieses Konflikts einreden, wir steuerten auf einen endlosen Abgrund oder einen ‚ewigen Krieg‘ zu. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein“, sagte er.

„Präsident Trump weiß es besser“, betonte er und erklärte, die „Operation Epic Fury“ unterscheide sich von früheren Kriegen im Nahen Osten. „Sie ist zielgenau. Sie ist entschlossen. Unsere Ziele, direkt von unserem ‚America First‘-Präsidenten vorgegeben, sind exakt dieselben wie am ersten Tag. Es sind nicht die Ziele der Medien, nicht die Irans und auch keine neuen Ziele – es sind unsere Ziele, unverändert, auf Kurs und planmäßig. Raketen, Abschussrampen und Irans Rüstungsindustrie zerstören, damit sie sich nicht wieder aufbauen können. Ihre Marine zerstören. Und sicherstellen, dass Iran niemals eine Nuklearwaffe erhält.“

Sowohl Hegseth als auch General Dan Caine, Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs, der ebenfalls an der Pressekonferenz teilnahm, gedachten der sechs Luftwaffensoldaten, Besatzungsmitglieder eines KC-135-Tankflugzeugs, die am 12. März im Westen des Irak ums Leben kamen. Ihre sterblichen Überreste wurden am Mittwoch zu einem Militärstützpunkt in Delaware überführt.

Caine gab weitere Details zu den militärischen Aktivitäten bekannt. Demnach wurden 5.000-Pfund-Bunkerbrechbomben gegen unterirdische Raketenanlagen eingesetzt, zudem liefen Angriffe auf Munitionslager, Minendepots und weitere Marineziele. Die Operationen würden zudem tiefer in den iranischen Luftraum ausgeweitet, und neue Flugzeugtypen seien in den Einsatz gebracht worden, darunter A-10 „Warthog“-Kampfflugzeuge und AH-64-Apache-Hubschrauber. Die A-10 würden gegen schnelle Angriffsboote und andere Bedrohungen eingesetzt, während die Apaches im südlichen Einsatzgebiet unter anderem Drohnen bekämpften.

Zum Angriff der vergangenen Woche auf die Insel Kharg erklärte er, dass mehr als 90 Ziele getroffen worden seien, darunter die gesamte militärische Infrastruktur der Insel wie „Luftverteidigung, Marinestützpunkt sowie Lager- und Einsatzanlagen für Seeminen“.

Kharg, etwa ein Drittel so groß wie Manhattan, ist von zentraler Bedeutung für Irans Ölinfrastruktur: Rund 90 % des Rohöls des Landes werden normalerweise über ein Terminal auf der Insel abgewickelt.

In der anschließenden Fragerunde wurde der Verteidigungsminister gefragt, welche Partner besonders kooperativ gewesen seien.

„Israel war von Anfang an ein außergewöhnlich fähiger Partner – bereit und in der Lage zu handeln. Es gibt nichts Vergleichbares wie Fähigkeiten und Partner, die sie auch einsetzen können“, sagte Hegseth. Zugleich lobte er die arabischen Golfstaaten und stellte fest, dass Irans rücksichtslose Angriffe diese näher an die USA herangeführt hätten.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Mitglieder

Israel Heute Mitgliedschaft


Digital Monatlich Digital Jährlich Print + Digital (Deutschland) Print + Digital (International)
Preis
6.90
/ Monat

(€82,80 Jährlich)
51,00
/ Jahr
63,00
/ Jahr
73,00
/ Jahr
Voller Zugang zu allen Mitglieder-Inhalten
Gedrucktes Magazin (6 Ausgaben pro Jahr)
Magazin als E-Paper
Exklusive Zoom-Veranstaltungen
Werbefreies Lesen
Kostenloser Probemonat
Ersparnis gegenüber dem Monatsabo - 38,41% / €31,80 23,91% / €31,80 11,84% / €31,80
Effektiver Jahrespreis €82,80 €51,00 €63,00 €73,00

Schreibe einen Kommentar

Anmelden