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MitgliederUSA–Iran: Zwischen Deal und Krieg

Israel Heute Korrespondent Itamar Eichner analysiert die wachsende Spannung zwischen Washington und Teheran – und die strategischen Optionen Jerusalems in einem möglichen Militärszenario.

Symbolbild: KI generiert

Die Möglichkeit einer politischen Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran existiert auf dem Papier. Doch gegenwärtig erscheint die Wahrscheinlichkeit einer militärischen Eskalation deutlich höher. Die grundlegenden Differenzen in den strategischen Wahrnehmungen erschweren jede Annäherung: In Washington gilt Teheran als geschwächtes Regime, wirtschaftlich und politisch unter Druck, dem weitreichende Zugeständnisse abverlangt werden können. In Teheran hingegen scheint man eher bereit, ein militärisches Risiko einzugehen, als als Kapitulierender gegenüber amerikanischen Forderungen dazustehen.

Ob iranische Kompromissvorschläge als ausreichender Erfolg gewertet werden, um einen Krieg zu vermeiden, hängt nicht allein von Fachleuten oder Diplomaten ab, sondern maßgeblich von einer Person: US-Präsident Donald Trump. Sollte er entscheiden, dass die iranischen Zugeständnisse nicht genügen, bleibt jedes Szenario auf dem Tisch – von einem begrenzten Teilabkommen bis hin zu einem umfassenden militärischen Schlag.

Nicht unterschätzen – aber auch nicht überschätzen

Die Fähigkeit des Iran, Israel, den amerikanischen Streitkräften im Nahen Osten und den Golfstaaten erheblichen Schaden zuzufügen, darf nicht unterschätzt werden. Sein Arsenal an...

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “USA–Iran: Zwischen Deal und Krieg”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Alle US-Präsidenten vor ihm sind an der Befriedung des Nahostkonfliktes gescheitert, weil sie mit Leuten verhandeln wollten, denn daran gar nichts lag und die gar nicht daran dachten, Kompromisse einzugehen. Wenn Trump jetzt auch wieder diesen Fehler begehen würde, würde er das ewig bereuen. Denn eine Gelegenheit wie diese wird es für ihn nicht mehr geben, die Lage könnte für eine gezielte Aktion nicht besser sein. Auch die Iraner warten darauf und werden tun, was sie können, um das verhasste Regime loszuwerden.

    Ein solche Gelegenheit bekommt man nur einmal im Leben, man brächte Veränderungen von biblischem Ausmaß, wenn alle Aggressoren aus der Region entfernt würden. Das iranische Regime ist die Wurzel dabei, die alles trägt und nährt, d.h. am Leben erhält. Wenn diese herausgerissen wird, werden auch alle Proxies eingehen. Wenn es Trump nicht macht, dann sein Nachfolger oder Israel macht es allein, denn so extrem ist der Aufwand gar nicht.

    Wenn man eine massive Luftkampagne gegen strategische Ziele des Regimes startet werden die regimetreuen Kräfte schnell abtrünnig werden und sich auf die Seite der Bevölkerung stellen. Es muss nur entschlossen und ausreichend massiv und auch anhaltend sein, dass die Revolutionsgarden sehen, dass es für sie so nicht weiter geht.

    Man muss die kritischen Ziele hart treffen, dann verfehlt man die Wirkung nicht und es kommt eines zum andern. Das Volk im Iran wird, wenn man sieht, dass die Strukturen brüchig geworden sind (und das sind sie bereits), ermutigt und doppelt motiviert die Institutionen übernehmen. Es entsteht eine Kettenreaktion und Gott wird alles sich so ausgehen lassen, dass dieser Waffengang ein Erfolg auf ganzer Linie wird. Man wird alle gesteckten Ziele erreichen.

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