(JNS) Die Geschichte ist voller ignorierter Warnungen, doch nur selten bringt sie einen Moment hervor, der so klärend ist, dass Verdrängung gefährlicher wird als Konfrontation. Vor fünfzehn Jahren argumentierte ich, dass der radikale Islam die westliche Zivilisation nicht durch militärische Eroberung bedroht, sondern durch einen „langsamen Dschihad“: demografischen Druck, moralische Verwirrung und Normalisierung innerhalb offener Gesellschaften. In seinen frühen Phasen wurde dieser Prozess durch institutionelles Schuldgefühl und eine Medienkultur getragen, die die kritische Auseinandersetzung mit dem Islamismus reflexhaft mit Bigotterie gleichsetzte. Als muslimische Bevölkerungen in Schlüsselregionen wuchsen, wich die moralische Lähmung politischem Kalkül: Politiker buhlten zunehmend um muslimische Stimmen, oft auf Kosten von Assimilation, gesellschaftlichem Zusammenhalt und liberalen Normen.
Langfristige zivilisatorische Spannungen führen selten zu Handeln, bevor ein einzelner, unbestreitbarer Schock sie kristallisiert. Dieser Schock kam am 7. Oktober 2023. Er markierte den Moment, in dem Verdrängung unhaltbar wurde – nicht nur für Juden, die das Muster seit Langem erkennen, sondern für den Westen insgesamt. Die Gräueltaten selbst waren barbarisch genug. Doch was folgte – die Feiern, Rechtfertigungen und...
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Die Kräfteverhältnisse werden sich jetzt vollständig und endgültig drehen, denn das weltweite Phänomen des Jihadismus und des radikalen Islamismus war nichts anderes als die erkennbarste Erscheinungsform des Geistes des Dajjal. Alles, was diese Gruppen wollen, reden und tun ist im Koran verboten und sie selbst sind in vielen Versen deutlich beschrieben. Sie beziehen diese Verse, die über sie selbst sprechen, gewohnheitsmäßig auf alle anderen weil sie Leute sind, die nicht begreifen und die irregehen wollen. Vermutlich ahnen sie es auch längst selbst und es ist ihnen egal, dass sie für ihre Taten nicht ins Paradies gehen. Sie wollen nur Gewalt ausüben weil sie Werkzeuge des Zorns sind.
Sowohl in der muslimischen Welt, als auch im Westen wird sich diese Einschätzung jetzt durchsetzen und man wird mit aller Härte und Entschlossenheit gegen die Aufhetzer und die Verbreitung ihrer Ideologie vorgehen. Man wird sie nicht mehr an ihren öffentlichen Worten messen, sondern an den Aussagen, die sich tätigen, wenn sie alleine unter sich sind und sich unbeobachtet wähnen. Denn sie alle haben zwei oder mehr Gesichter und ihr wahres Gesicht wird jetzt überall sichtbar und zum Maßstab, nicht mehr ihre gezielte taktische Verstellung. Man hat mit ihnen jetzt keine Nachsicht mehr, man geht ihnen nicht mehr auf den Leim und in keinem Land weltweit wird man sie mehr unterschätzen, denn es ist ihnen ernst mit ihren Absichten, uns unseres Landes zu enteignen. Wenn sie es könnten, würden sie es heute schon tun weil sie gemäß ihrer Ideologie glauben, die ganze Welt gehöre rechtmäßig ihnen. Wir werden ihnen jetzt zeigen, dass das nicht so ist, sondern dass sie maßlose Leute sind, die ihrerseits weit abgeirrt sind.