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Israels Ausbau von Gemeinden in Judäa und Samaria stößt auf internationale Kritik

„Wir bekräftigen unsere klare Ablehnung jeglicher Form von Annexion sowie der Ausweitung der Siedlungspolitik“, erklärten 14 überwiegend europäische Länder unter Führung Frankreichs.

Judäa und Samaria
Die israelische Flagge in der Judäischen Wüste, 22. Mai 2025. Foto: Chaim Goldberg/Flash90.

(JNS) Israels Entscheidung in dieser Woche, neue Gemeinden in Judäa und Samaria zu genehmigen, verstößt gegen das Völkerrecht und birgt die Gefahr, „Instabilität anzuheizen“, erklärten am Mittwoch 14 Länder, darunter Frankreich, Deutschland und Italien.

„Sie riskieren, die Umsetzung des umfassenden Plans für Gaza zu untergraben – inmitten der Bemühungen, zur zweiten Phase überzugehen – und die Aussichten auf langfristigen Frieden und Sicherheit in der gesamten Region zu schädigen“, erklärten die Staaten.

Belgien, Kanada, Dänemark, Island, Irland, Japan, Malta, die Niederlande, Norwegen, Spanien und das Vereinigte Königreich schlossen sich der Erklärung ebenfalls an. Mehrere dieser Länder haben kürzlich auch einen palästinensischen Staat anerkannt.

Die Erklärung erfolgte, nachdem das israelische Sicherheitskabinett am Sonntag die Gemeinden genehmigt hatte.
Israels Finanzminister Bezalel Smotrich erklärte, das Ziel sei es, die Errichtung eines palästinensischen Staates zu verhindern.

Die Vereinten Nationen erklärten Anfang dieses Monats, dass der Ausbau israelischer Siedlungen den höchsten Stand seit mindestens 2017 erreicht habe.

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Israels Ausbau von Gemeinden in Judäa und Samaria stößt auf internationale Kritik”

  1. Jürgen Dold sagt:

    Die Rückkehr der Juden in das verheißene Land ist kein Projekt von Politikern oder sonstigen menschlichen Institutionen, sondern eine Verheißung Gottes an sein Volk. In Hesekiel 36,24 heißt es:

    „Denn ich will euch aus den Heidenvölkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen.“

    Sollten außerdem nach Meinung dieser Politiker, die Juden aus den Nationen lieber warten, bis es wieder zu spät ist, jetzt wo der weltweite Antisemitismus wie kaum zuvor sprunghaft ansteigt?

  2. dau.hedi sagt:

    Diese Selbstgerechtigkeit bei gleichzeitiger Ahnungslosigkeit der westlichen Staaten ist beängstigend und beschämend. Haben Siedler nicht schon immer in Judäa und Samaria
    gelebt? Es ist ihre Heimat und sie werden diese auch nicht aufgeben. Auch für die Siedler, die später dorthin gezogen sind und die noch dort hinziehen werden, ist es d’accord mit dem Völkerrecht, denn Judäa und Samaria gehören zum Mandatsgebiet. Die Vereinten Nationen sind eine nutzlose Truppe, die unter dem Einfluss islamischer Staaten „Palästina“ geschaffen haben. Es waren die Römer, die den Juden einst den Namen Palästina für sich und ihr Land gegeben haben. Dass westliche Länder Israel derart in Schwierigkeiten bringt, ist nur verabscheuungswürdig, denn auf israelischem Gebiet leben ca. 1,8 Millionen Araber mit vollen Bürgerrechten. Dass die sogenannte „Palästinensische Staatlichkeit“ für die Sicherheit der israelischen Bürger fast nichts unternimmt, wird einfach unter den Teppich gekehrt. Von israelischer Seite sollte eine intensivere Aufklärungsarbeit stattfinden.

  3. Roland Kunz sagt:

    Israel hat es nach dem 6-Tage-Krieg 1967, spätestens aber nach dem Jom-Kippur Krieg 1973 verpasst, die Palis an die Grenze zu Jordanien zu geleiten. Damals hätte man alle Argumente gehabt, um Gaza und das sog. Westjordanland zu räumen und für Israel zu beanspruchen. Die Vertreibung der Juden aus arabischen Staate, wie z.B. aus Irak ab 1948 war noch frisch und eine Kompensation innerhalb des Mandatsgebiets selber wäre sehr plausibel gewesen.

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