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Tacheles mit Aviel – Das nächste Ziel des Iran ist Judäa und Samaria

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Der Iran überschwemmt das biblische Kernland Judäa und Samaria mit Waffen.

Iran
Illustration: Shutterstock

Ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Anstrengungen der Iran unternimmt, um moderne Waffen und Raketen in das biblische Kernland zu schmuggeln. Welche Auswirkungen hat die Ermordung des iranischen Generals Mohammad Reza Zahedi (Hassan Mahdawi), Kommandeur der Quds-Brigaden in Syrien und im Libanon, auf das Ausmaß des Waffenschmuggels in das biblische Kernland Israel? Eine Frage, die Israels Sicherheitssystem beschäftigt. Hassan Mahdawi war für alle Waffentransfers aus dem Iran nach Syrien, Irak, Libanon und in die palästinensischen Gebiete Judäa und Samaria verantwortlich. Hamas, Islamischer Dschihad und andere Terrorgruppen planen einen Angriff aus dem Landesinneren, während Israel im Süden angegriffen wird. Ein Szenario, das der israelische Sicherheitsapparat mehr als ernst nimmt.

Beerdigungszeremonie in Teheran, Iran, am 05. April 2024. Auf einem großen Banner sind sieben Mitglieder des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) abgebildet, die bei einem Luftangriff in Syrien getötet wurden. Foto: EPA-EFE/ABEDIN TAHERKENAREH

Bei dem gezielten Angriff in Damaskus wurden sieben weitere iranische Offiziere getötet, darunter Offiziere der Einheit 4000 der Revolutionsgarden und der Einheit 18840 der Quds Brigade, die am Waffenschmuggel nach Israel und Nordsamaria beteiligt waren. Der Tod von Mahadavi offenbart den geheimen Krieg zwischen Israel und dem Iran über den Schmuggel iranischer Waffen auch in die Gebiete von Judäa und Samaria.

Iranische Waffen werden auf zwei Wegen nach Israel und Nordsamaria geschmuggelt:

  • Vom Iran nach Syrien oder Irak und von dort nach Nordjordanien und durch das Jordantal in die Region Samaria.
  • Von Syrien in den Libanon und von dort über die Grenze nach Israel und Nordsamaria.

Ein Teil der Waffen geht an kriminelle Familien in der arabischen Bevölkerung Israels. Und das ist ein Problem für sich, denn Kriminalität kann zu nationaler Kriminalität werden, zu palästinensischem Terror innerhalb Israels.

Die iranischen Schmuggelnetzwerke operieren mit Terroristen der Quds-Brigade, Hisbollah-Terroristen, kriminellen Banden und beduinischen Schmugglern im Norden Jordaniens. Die jordanische Armee kämpft seit zwei Jahren mit aller Härte gegen die Schmuggler, zu denen auch die Droge Captagon gehört. Die Droge, die Hamas-Terroristen beim Massaker in Südisrael benutzt haben sollen. Captagon löst Schlaflosigkeit aus. Es macht wach, unterdrückt Müdigkeit, Angst und Hunger und macht euphorisch. Der in Captagon enthaltene Wirkstoff Fenetyllin macht stark abhängig, ähnlich wie Speed und Crystal Meth.

Der Chef der iranischen Revolutionsgarden, General Hossein Salami, während einer Kundgebung zur Solidarität mit dem palästinensischen Volk in Teheran, Iran, am 19. Mai 2021. Foto: EPA-EFE/ABEDIN TAHERKENAREH

Hochrangige Sicherheitsbeamte gehen davon aus, dass der Iran in naher Zukunft den Waffenschmuggel nach Nordsamaria verstärken wird, damit die dortigen bewaffneten Terrorgruppen Anschläge als Rache für den Tod von Hassan Mahdawi verüben können. Die Iraner, die bisher Kleinwaffen wie Gewehre, Pistolen und Sprengladungen geschmuggelt haben, werden nun versuchen, Panzerabwehrraketen und sowjetische Flugabwehrraketen vom Typ „Strela“ zu schmuggeln, um startende Flugzeuge auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv zu treffen. Dies ist eine Bedrohung, mit der sich Israel seit Jahren auseinandersetzt und deshalb technologische Ausrüstungen für EL-AL-Flugzeuge entwickelt. Der Flughafen liegt nur 6 Kilometer westlich von Samaria und ist somit ein leichtes Ziel aus den palästinensischen Gebieten. Dies ist einer der Gründe, warum Israel seit einigen Jahren darüber nachdenkt, den internationalen Flughafen in den Süden zu verlegen.

Der Iran hat im Sommer 2021 nach Angaben hochrangiger Sicherheitsbeamter die strategische Entscheidung getroffen, die Regionen Judäa und Samaria mit großen Mengen an Waffen zu überschwemmen, die über verschiedene Routen geschmuggelt werden und vor allem die terroristische Infrastruktur der Hamas und des Islamischen Dschihad in Jenin, Nablus und Tulkarem erreichen sollen. Nach der Bewaffnung der Hamas und des Islamischen Dschihad im Gazastreifen begann der Iran, Terrorgruppen im Norden Samarias zu unterstützen. Es floss Geld an die Terrorgruppe Islamischer Dschihad, die neue Terrorgruppen gründete, zu denen auch Terroristen anderer Organisationen wie Fatah, Hamas und Volksfront sowie die Terrorgruppe Jenin-Bataillon gehörten. Aus diesem Grund operierten israelische Truppen und Spezialeinheiten während des Krieges im Gazastreifen parallel in Jenin, Nablus, Tulkarem und anderen Orten in Samaria.


In einem Interview auf der Internetseite des Regierungsbüros des Obersten Führers Ali Khamenei kündigte General Hossein Salami an, dass der Iran die Widerstandskräfte im „Westjordanland“ wie im Gazastreifen bewaffnen werde und dass dieser Prozess bereits begonnen habe. Er fügte hinzu, dass die Kampagne gegen Israel vom Gazastreifen auf das Westjordanland ausgeweitet werde und es keinen Unterschied zwischen beiden gäbe. Er verspottete Israel, das nicht in der Lage sei, den Waffenfluss in das Westjordanland zu stoppen, und sagte, es könne nicht vor palästinensischem Feuer sicher sein. Er fügte hinzu, dass der Gazastreifen nicht das einzige Schlachtfeld des Widerstands sei und dass sich der Kampf nun in das Westjordanland verlagert habe.

Der Krieg im Gazastreifen verändert die Prioritätenliste des Iran, der sich bereits bewusst ist, dass die israelische Armee den gesamten Gazastreifen und die Grenzstraße Philadelphia besetzt und die Waffenschmuggel-Pipeline von Ägypten nach Gaza blockiert hat. Daher geht Israel davon aus, dass sich der Iran auf das biblische Mutterland Judäa und Samaria konzentrieren wird, um es mit Waffen und Raketen zu überschwemmen. Dies stellt eine große Herausforderung für den israelischen Sicherheitsapparat dar.

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Das nächste Ziel des Iran ist Judäa und Samaria”

  1. Roland Kunz sagt:

    Danke, Aviel, für diese Informationen.
    Genau diese Informationen wollen uns die Mainstream-Medien, inkl. öffentlich-rechtliche Medien nicht zugänglich machen, weil das Volk sonst beginnt für Israels Aktivitäten, insbesondere die militärischen, Verständnis und für das jüdische Land Sympathie zu entwickeln.

  2. marie.luise.notar sagt:

    Schon in Daniel 10 ist die Rede von einem (bösen) Engel-Fürsten von PERSIEN
    und Eph 6:12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

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