In den Tagen vor dem Krieg mit dem Iran gab es immer wieder Spekulationen, dass US-Präsident Donald Trump ungeduldig gegenüber Israel geworden sei und dass er seine eigene Agenda mit oder ohne Beteiligung Jerusalems umsetzen wolle. Sind diese Bedenken auch angesichts des schwersten Konflikts, den der Nahe Osten seit Jahrzehnten erlebt hat, noch berechtigt?
Im Interview mit Itamar Eichner beteuert der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, Israel habe nichts zu befürchten. Trump stehe hinter Israel.
Unterstützt Trump den Angriff auf den Iran?
Hat Trump Premierminister Benjamin Netanjahu gebeten, die militärische Option vom Tisch zu nehmen, damit er, Trump, die Verhandlungen mit dem Iran fortsetzen kann? Huckabee sagt, die beiden Staatschefs hätten Gespräche zu diesem Thema geführt, aber es habe „keine Handlungsanweisung“ gegeben.
Was die Frage angeht, ob Trump grünes Licht für den israelischen Angriff gegeben hat, hält es der Botschafter für unwahrscheinlich, dass Israel ohne Absprache mit Washington handeln würde. Israel sei nicht nur ein Verbündeter, sondern ein Partner.
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