Die Idee einer humanitären Sicherheitszone in Rafah, gedacht als geschützter Rückzugsraum für Hunderttausende palästinensische Zivilisten, gerät ins Wanken. Der Zeitplan ist utopisch, die Kosten explodieren, der politische Rückhalt bröckelt.
Netanjahu spricht Klartext: „Das ist einfach nicht realistisch“
Zwischen strategischer Notwendigkeit, moralischer Verantwortung und innenpolitischem Druck spitzt sich die Lage dramatisch zu. Während die Armee vor Überforderung warnt, pochen Minister auf schnelle Resultate. Und über allem steht die Frage: Kann Israel Sicherheit und Humanität vereinen, ohne sich erneut in einem Konflikt zu verlieren, dessen Ende niemand kennt? Israel muss wirklich vorsichtig sein, damit wir uns nicht wieder verlaufen. In einer angespannten Sitzung des engeren Sicherheitskabinetts zeigte sich Ministerpräsident Benjamin Netanjahu deutlich ernüchtert. Seine Reaktion auf den vom Militär vorgestellten Zeitplan, der von einem Bauzeitraum von bis zu einem Jahr ausgeht, ließ keinen Zweifel: Das Vorhaben sei „einfach nicht realistisch“.
Dabei war die Idee klar: Inmitten des andauernden Kriegs gegen die Hamas sollte ein gesicherter Korridor entstehen, der die Zivilbevölkerung schützt, humanitäre Hilfe...
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Können unsere Geiseln auch in die humanitäre Zone? Wenn nicht, gibt es auch keine Grund so was zu errichten.
Wie bei Schach es wichtig ist, den richtigen Zug zu setzen, ist militärisch-strategisch betrachtet, wenn auch zu tiefst abscheulich, hat die Hamas auch in Bezug auf die sehr teuren Geisel, was sie fast zu Siegern gemacht hatte, alles richtig gemacht und sind damit gut durchgekommen. Weil sie auch wusste, dass die Welt, die UNO, die EU und andere, ja sogar Kreise aus der eigenen Bevölkerung zu den Palästinensern halten und sich gegen Israel wenden. Aber das war seit es Israel gibt ohnehin nie anders. Und wer Netanjahu und Trump in der EU und anderswo mehr positiv als negativ erwähnt, ist ohnehin ein Rechter bis Rechtsradikaler. Warum sollte das in Israel anders sein. Das Israel in Bezug auf die sehr teuren Geiseln in einem Masse erpressbar wurde, hatte es in diesem gigantischen Ausmaße seit ihren Bestehens auch noch nie gegeben. Eine völlig neue Situation welche die eigene Bevölkerung schamlos ausnutzt. Und jetzt sind plötzlich nicht nur mehr nur die Hamas die Bösen sondern alle um Netanjahu. So schnell geht das. Und das gerade in Israel. Eins ist auch klar, eine unausgewogene Südlibanongeschichte (ich war selbst im Libanon und im Gazastreifen) und das faule und täuschende Oslo-Abkommen „Land für Frieden“, darf es so nie mehr geben. eben weil es eine Falle war.
Der äußerst schwierige Balanceakt zwischen den Geiseln und einem endgültigen Sieg gegen die Hamas, ist wahrlich gewaltig. Da braucht es die Weisheit von König Salomo, ja des Erfinders und Schöpfers Israels selbst. Vielleicht gelingt das.
Wahr ist aber auch, dass Wunschdenken und Realität oft sehr weit auseinanderliegen. Vielleicht gibt es da jetzt eine göttliche Ausnahme.
Shalom Israel!
Aber ebenso wahr ist, dass Israel jetzt und künftig sehr aufpassen muss. Denn auch in Israel gleiten die Linken immer mehr von Gott in ihrer Gottlosigkeit ab.
Die LGBTQ Bewegung, eine klare linke Geisteshaltung, leider auch in Tel Aviv gesehen, welche eindeutig der Schöpfungsordnung Gottes zuwiderläuft, muss ebenfalls aufhören.
Und nach dem was da jetzt in Israel abläuft, drängt sich sehr wohl auch die Frage auf, ist es bereits wieder soweit wie einst zur Zeit der Hasmonäer?
Judas Makkabäus hatte Israel-die Juden einst von der Seleukidenherrschaft unter Antiochus IV 167-164 befreit und der Tempel wurde gereinigt und feierlich wieder eingeweiht und 100 gute friedliche Jahre folgten. Aber vielleicht ginge es ihnen da zu gut, und es folgten Kämpfe gegeneinander, welche aber von den heranrückenden Römern 63 v.Chr. gewaltsam beendet wurden und dramatische Jahrzehnte waren dann die Folge.
Muss es wirklich soweit kommen wie in der Bibel in Sach.13,8-9 + 14,1-2 beschrieben?