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Huthis erklären „Flugverbotszone“ über Israel

Jemens terroristische Machthaber verhängen eine „Luftblockade“ gegen den jüdischen Staat, nachdem eine Rakete den Flughafen getroffen hat.

Eine leere Abflughalle nach dem Angriff des Huthis am internationalen Flughafen Ben-Gurion bei Tel Aviv, 4. Mai 2025. Foto von Avshalom Sassoni/Flash90.
Eine leere Abflughalle nach dem Angriff des Huthis am internationalen Flughafen Ben-Gurion bei Tel Aviv, 4. Mai 2025. Foto von Avshalom Sassoni/Flash90.

Die vom Iran unterstützte Huthi-Bewegung im Jemen hat am Sonntag die Spannungen im Nahen Osten durch die Androhung einer „umfassenden Luftblockade“ gegen Israel verschärft. Diese Erklärung erfolgte nach einem Einschlag einer ballistischen Rakete, bei dem sechs Personen leicht bis mittelschwer verletzt wurden und der Betrieb des internationalen Flughafens Ben-Gurion in der Nähe von Tel Aviv gestört wurde.

Die Huthis riefen die internationalen Fluggesellschaften dazu auf, Flüge nach Israel zu streichen, was bereits zu weitreichenden Flugstreichungen bis mindestens Dienstag geführt hat.

 

Technischer Fehler

Die Huthis haben im vergangenen Jahr eine Vielzahl von Langstreckenraketen und Angriffsdrohnen auf Israel abgefeuert, wobei israelische, amerikanische und andere regionale Streitkräfte etwa 95 % der Geschosse erfolgreich abfangen konnten.

Es war zu erwarten, dass die Huthis große Töne spucken und Drohungen ausstoßen würden, wenn eine ihrer Raketen das erste Mal durchkäme.

Die israelische Armee untersuchte eingehend, warum die Rakete der Huthis in der Nähe des Ben-Gurion-Flughafens einschlug, und kam zu dem Schluss, dass es sich um eine isolierte technische Fehlfunktion der Abfangrakete Arrow 3 handelte, die zur Abwehr der Bedrohung gestartet wurde. Berichten zufolge konnte auch ein amerikanischer THAAD-Abfangjäger die Huthi-Rakete nicht treffen.

 

Regionale und internationale Reaktionen

Die israelische Verkehrsministerin Miri Regev kündigte an, dass sie sich gemeinsam mit den Fluggesellschaften und den staatlichen Stellen um die Wiederherstellung eines normalen Flughafenbetriebs bemühe. Gleichzeitig trat das israelische Sicherheitskabinett zusammen und beschloss, etwaige militärische Vergeltungsmaßnahmen mit Washington zu koordinieren.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschuldigte den Iran direkt und schloss sich damit den Äußerungen von US-Präsident Donald Trump an. Netanjahu deutete an, dass Israel Vergeltungsmaßnahmen sowohl gegen die Huthis als auch gegen ihre iranischen „Terrorherren“ ergreifen werde.

Trump hatte zuvor in den sozialen Medien gewarnt, dass der Iran mit dem Feuer spiele, indem er Israel und internationale Interessen durch seine Stellvertreter im Nahen Osten, insbesondere die Huthis im Jemen, weiterhin angreife.

 

Geopolitischer Kontext

Viele sehen diese jüngste Entwicklung als einen kritischen Test für Israel und die US-Regierung. Die Reaktion Israels und der Vereinigten Staaten wird in Teheran genau beobachtet. Militärisch stellen die Huthis keine ernsthafte Bedrohung dar, und dennoch haben sie es geschafft, sowohl regional als auch weltweit für Unruhe zu sorgen.

Wenn überlegene Mächte wie Israel und die USA nicht willens oder nicht in der Lage sind, auf eine Weise zu reagieren, die das Gleichgewicht der Kräfte wiederherstellt, wären die Folgen fatal.

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Patrick Callahan

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