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Nach Raketeneinschlag am Flughafen: Airlines streichen Flüge nach Israel

Während des Raketenalarms kehrte eine Air-India-Maschine um – auch Austrian Airlines, Air Europa, Brussels Airlines, Lufthansa und Swiss Air sagten ihre Flüge ab.

Flüge
Passagiere am Ben Gurion International Airport in der Nähe von Tel Aviv am 4. Mai 2025. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

Eine am Sonntag von den Huthi aus dem Jemen abgefeuerte ballistische Rakete traf den internationalen Flughafen Ben-Gurion und verletzte mehrere Menschen leicht bis mittelschwer. Infolge des Vorfalls wurden Starts und Landungen für etwa eine Stunde ausgesetzt, Straßen rund um den Flughafen gesperrt und mehrere Flüge gestrichen.

Zahlreiche Fluggesellschaften forderten umgehend eine Klärung des Vorfalls und äußerten Sicherheitsbedenken hinsichtlich ihrer Verbindungen nach Israel.

Air India sagte den für Sonntag geplanten Flug ab, nachdem das Flugzeug während des Raketenalarms über Israel gekreist war. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass alle Verbindungen von und nach Tel Aviv „mit sofortiger Wirkung bis zum 6. Mai 2025“ ausgesetzt würden, um die Sicherheit von Passagieren und Personal zu gewährleisten.

Auch die ungarische Billigfluglinie Wizz Air kündigte an, ihre Flüge nach Israel für 48 Stunden auszusetzen. Man beobachte die Situation „sehr genau“, hieß es.

Flüge von Air Europa und Austrian Airlines sowie ein Flug von Brussels Airlines, der planmäßig um 15:15 Uhr landen sollte, wurden ebenfalls gestrichen.

Lufthansa und Swiss Air annullierten ihre Flüge für Sonntag ebenfalls. Bei Air France mussten Israel-Passagiere in Paris das Flugzeug vor dem Abflug wieder verlassen.

 

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Patrick Callahan

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