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MitgliederDer Holocaust und seine Leugnung in der arabischen Welt

Der Nahostexperte und Israel Heute-Kommentator Edy Cohen über die Holocaustleugnung als politisches Instrument – und die Verschwörungstheorien, die sie in der arabischen Welt bis heute nähren.

Holocaust
Auschwitz ist eines der Vernichtungslager, in denen mehr als 3 Millionen Juden ermordet wurden. Bild: Shutterstock

Am Donnerstag begehen wir in Israel den Holocaust-Gedenktag. Die ganze Welt wird sich an die Verbrechen der Nationalsozialisten gegenüber den Juden erinnern – mit Ausnahme eines Großteils der arabischen Welt, der bis heute die Schoah im besten Fall nicht anerkennt, in anderen Fällen jedoch leugnet, verharmlost oder gar verfälscht.

Die Leugnung der Schoah ist in der arabischen Welt weit verbreitet. Dort wird der Holocaust weder in Schulen noch an Universitäten unterrichtet. Der Grund dafür liegt im palästinensischen Narrativ, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg herausgebildet hat und besagt, dass die Juden den Krieg begonnen hätten – und daher keine Opfer sein könnten. Das wahre Opfer sei das palästinensische Volk, das infolge der Schoah sein Land, Palästina, verloren habe. Anhänger dieser These glauben, dass der Westen aus Mitleid mit den Juden nach dem Holocaust Wiedergutmachung geleistet habe – auf Kosten der Palästinenser. Viele Palästinenser und Araber denken bis heute so.

 

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Patrick Callahan

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