Israels Staatspräsident Isaac Herzog hat am Mittwoch das Grab des Maimonides in Tiberias besucht, um für das Wohlergehen und die baldige Rückkehr der 59 Geiseln zu beten, die weiterhin von der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen festgehalten werden.
Zudem schloss Herzog in seine Gebete die Soldaten der israelischen Streitkräfte ein, bat um ihren Schutz und den Erfolg ihrer Einsätze. Auch die körperlich und seelisch Verwundeten sowie die Gefallenen fanden in seinen Gebeten Erwähnung.
Maimonides – auch bekannt als Rambam – wurde 1138 im spanischen Córdoba geboren. Seine Familie musste später vor der Zwangsbekehrung durch die damalige Monarchie nach Marokko fliehen. Dort verfasste er einige seiner bedeutendsten Werke. Später ließ er sich in Ägypten nieder, wo er als angesehener Arzt und Oberrabbiner von Kairo wirkte.
Nach seinem Tod im Jahr 1204, so berichtet die Überlieferung, wurden seine sterblichen Überreste gemäß seinem Wunsch nach Israel gebracht und in Tiberias bestattet. Sein Grab ist bis heute ein Ort des Gebets und der Besinnung für Juden aus aller Welt.




