Eines der bekannten Zitate von „Mahatma“ Gandhi lautet: „Die Größe einer Nation erkennt man daran, wie sie ihre Tiere behandelt.“ Die Logik hinter dieser Aussage ist natürlich, dass der Umgang mit Tieren – die uns in der Regel weder einen Gefallen erwidern noch sich an uns rächen können – von Natur aus ein Prüfstein für unsere Moral ist. Abgesehen von der Moral ordnet auch das Judentum unser Verhältnis zu Tieren. Tatsächlich ist das Verhältnis der Juden zu Tieren klar und eindeutig: Der Mensch ist ihr Herr. Nach Rabbi Eliezer Melamed kann der Mensch Tiere für seine Arbeit nutzen, wie es üblich war, Lasten auf Esel und Maultiere zu laden, mit Ochsen und Pferden zu pflügen, auf Pferden, Kamelen und Eseln zu reiten und sogar ihr Fleisch zu essen. Nicht nur das, es ist auch ein Gebot, Tier- und Vogelopfer darzubringen, einschließlich des Sündenbocks und der „geköpften Kuh“. Unsere Weisen sagten, dass Tiere erschaffen wurden, um dem Menschen zu dienen (Kidduschin 82a; Sanhedrin 108a), einschließlich des Verzehrs ihres Fleisches. Man kann sagen, so wie es Tieren erlaubt ist, Pflanzen zu fressen,...
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Kurt Schneeberger
Natürlich ist das grausame Tierquälerei. Aber es ist Teil der islamischen Kultur, die per se nicht unseren Vorstellungen entspricht und weit grausamere Aspekte beinhaltet. Damit hat die Abschaffung dieser Rituale weder eine Chance noch Priorität.