MitgliederIsrael in den Augen chassidischer Rabbiner

Der Unabhängigkeitstag des jüdischen Jahres 5779 bietet Gelegenheit, die Haltung einiger chassidischer Gemeinden gegenüber dem modernen israelischen Staat zu beleuchten.

von David Lazarus |
Foto: Miriam-AlsterFLASH90

Oft wird einseitig über die Gegnerschaft einiger dieser Gruppen berichtet, aber ihre Beziehung zum modernen Israel ist sehr heterogen.

Die Rozhin-Dynastie kommt wie die meisten Chassiden aus Osteuropa und ist heute zumeist in Israel ansässig. Diese Gemeinde unterstützt den Staat Israel auf der Basis ihres Verständnisses der Thora. Die Rabbis von Rozhin unterstützen sogar säkulare Institutionen. Nach der Unabhängigkeit Israels forderte Rabbi Jakov Friedman seine Gemeinde auf, den Stellenwert Israels anzuerkennen. Und er sagte weiter: „Man soll jedoch nicht vergessen, dass die Gründung des modernen jüdischen Staates, auch wenn wundersam und wichtig, noch nicht die versprochene Erlösung ist.“ Die Rozhin-Rabbis drücken ihre Freude über die Schaffung Israel in einer Einfügung des Hallel-Gebets aus. Auch tragen sie am Unabhängigkeitstag ihre festlichen Pelzhüte, die Streimel.

Die Gur Chassidim waren vor dem Krieg die größte und einflussreichste chassidische Dynastie in Polen. Heute ist es die größte chassidische Bewegung in Israel. Ihr Zentrum ist Jerusalem. Als das moderne Israel gegründet wurde, zitierte der Rabbi von Gur mit „Die...

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