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MitgliederTacheles mit Aviel – Kein König im Land

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. „Zu jener Zeit gab es keinen König in Israel; jeder tat, was recht war in seinen Augen.“, diesen Bibelvers aus Richter 21 wurde gestern in mehreren Posts im Land zitiert. Das ist die Stimmung in der Bevölkerung.

Bibi, der König Israels vor dem amerikanischen Kongress. Foto: Amos Ben-Gershom/GPO.

Jeder erlaubt sich das, was er für richtig hält. Das gibt es nicht nur auf einer Seite des Volkes, sondern überall, unter Linken, Rechten, Religiösen und Säkularen. Bibi, der König Israels im amerikanischen Kongress, spaltet das Volk so sehr, dass jeder seine Unzufriedenheit ausdrückt und das tut, was er für richtig hält. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu strahlte in seiner Rede in Washington mehr Einigkeit aus als zu Hause. Wir stehen vor einem möglichen Krieg im Norden oder einem Mehrfrontenkrieg im Nahen Osten, und was machen wir? Wir schlagen uns gegenseitig die Köpfe ein – anstatt den Feind zu schlagen. Niemand im Volk profitiert davon, die einzigen, die davon profitieren, sind unsere Feinde, die Hisbollah, die Hamas und der Iran. Unsere Feinde sehen, dass es keinen König im Land Israel gibt und lauern dar auf, Israel zu schlagen.

So rief der ehemalige israelische Ministerpräsident Ehud Barak vor wenigen Tagen zu einem zivilen Aufstand des Volkes auf, um die rechtsextreme Regierungskoalition endlich loszuwerden. Yair Golan, Vorsitzender der israelischen...

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Patrick Callahan

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4 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Kein König im Land”

  1. Danny sagt:

    Die Situation heute in Israel und auf der Welt erinnert stark an die Situation von vor 2000 Jahren als Jesus Christus in die Welt kam. Israel war wieder in ihrem Land, aber es gab Unruhe, politische Unsicherheit und Ratlosigkeit, geistige Blindheit, Krisen und Kriege. Wie weit sind wir von dem Szenario in der Offenbarung mit dem römischen (europäischen) Weltherrscher (Diktator) und dem falschen Messias (Antichrist) in Israel entfernt? Die Uhr tickt.

  2. spenglersilvia sagt:

    Ich getraue mich als Deutsche nichts zu sagen. Aber so kenne ich aus Literatur und Geschichte – nicht zuletzt der Geschichte Israels – die Juden. Sie waren soo lange in der Diaspora und sind von den jeweiligen Situationen geprägt. Jeder hat sein eigenes Leid, Unverständnis, Gewalt, Verlust erfahren. Kann es da anders sein?
    Wahlen bringen nichts – Eifersucht ist zu groß. Wie oft hat man das letzte Mal gewählt – um wieder bei Nethanjahu zu landen ! Der Geist der Verwirrung ist in der ganzen Welt. Steht geschrieben. Bis wir merken: Gott will König sein in dem Messias. Wo ist denn hier die Demokratie? Hier nicht und bei uns auch nicht. Je mehr man es sagt, desto weniger zu finden. Genau wie Frieden/Schalom. Und im Streit sind sogar womöglich die Geiseln vergessen? In meinem Fenster steht immer noch nachts die Kerze für sie. Ich bete für Israels Einheit. Schalom!

  3. Thomas Baumann sagt:

    Solidarität mit Israel, jetzt!

  4. Roland Kunz sagt:

    Sollte es sich herausstellen, dass sich der gefangene Terrorist nicht selbst verletzt hat, sondern eine Misshandlung durch Reservisten vorliegt, dann ist das verwerflich und höchst dumm. Bei allem Verständnis, dass man die (berechtigte) Wut an einem Terroristen abreagieren möchte, sind solche Aktivitäten für Land und Volk Israel höchst kontraproduktiv. Die ganze Welt schreit auf und glaubt nun Grund zu haben, Israel mit den Terroristen gleichzusetzen. Die Folge ist Propaganda gegen Israel und für die Terroristen.

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