Der japanische Überraschungsangriff auf US-Kriegsschiffe in ihrem Stützpunkt auf Hawaii tötete etwa 2.370 Menschen und schwächte die US-Marineflotte im Pazifik.
Obwohl es nur wenige zivile Opfer gab, keine direkten Tötungen, keine Vergewaltigungen und keine Geiselnahmen, löste der Überraschungsangriff in den USA einen vierjährigen Krieg aus, aus dem es kein Zurück mehr gab.

Als man erkannte, dass die amerikanische „Vorstellung“ von Neutralität vor dem Zweiten Weltkrieg völlig falsch war, wurde der Ansatz komplett umgedreht. Die amerikanische Führung erkannte, dass Kriege leider auch den Tod von Zivilisten mit sich bringen, wenn auch nur am Rande. Die amerikanische Verpflichtung, bis zum Sieg zu kämpfen, wurde trotz des Angriffs auf Hawaii, das sehr weit vom amerikanischen Festland entfernt lag, eingehalten. Amerika gewann eine enorme strategische Tiefe zurück, die sich über den halben Pazifik erstreckte. Und selbst wenn die Japaner einen kleinen Angriff auf das Festland der USA durchgeführt hätten, hätten sie aufgrund der Geografie Nordamerikas immer noch eine enorme strategische Tiefe gehabt.
Und doch verstehen viele Menschen auf der ganzen Welt nicht, warum das kleine Israel nach einem so brutalen Angriff auf israelischem Boden und mit mehr als 100 Geiseln in der Gewalt der Hamas weiter gegen die Hamas kämpft. Wo ist die Kraft zu siegen? Hatten die USA das Recht, gegen Japan bis zum Sieg zu kämpfen? Gab es je einen gerechteren Krieg als den, den Israel heute gegen die Hamas führt?




