all

all

Etwas Großes kommt auf Israel zu

Ich erlaube mir mit Vorsicht zu sagen, dass sich die israelischen Streitkräfte auf etwas Größeres im Nahen Osten vorbereiten, nicht nur auf die Zerschlagung des barbarischen Hamas-Regimes im Gaza-Streifen.

Israelische Soldaten in einem Mobilisierungsgebiet nahe der Grenze zwischen Israel und Gaza am 19. Oktober 2023. Foto: Chaim Goldberg/Flash90

Am Donnerstagabend haben wir ein wenig mehr verstanden, warum seit zwei Wochen amerikanische Kriegsschiffe in Richtung Naher Osten unterwegs sind, darunter zwei Flugzeugträger, die USS Gerald R. Ford und die USS Eisenhower. Am Donnerstag haben wir erfahren, dass ein US-Kriegsschiff im Roten Meer drei Marschflugkörper abgefangen hat, die aus dem Jemen abgefeuert wurden und möglicherweise auf Israel gerichtet waren. Laut Pentagon waren die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen für den Raketenbeschuss Israels verantwortlich. Die USS Carney, ein Zerstörer der Marine, befand sich im Roten Meer und war rechtzeitig zur Neutralisierung bereit, nachdem sie kurz zuvor den Suezkanal durchquert hatte. Brigadegeneral Pat Ryder, Pressesprecher des Pentagon, erklärte gegenüber der Presse, dass drei Marschflugkörper und mehrere Drohnen von den Huthi-Rebellen im Jemen über dem Roten Meer abgeschossen worden seien. Nach amerikanischen und israelischen Angaben umzingelt in diesen Tagen ein beispielloser amerikanischer Flottenverband von mehr als 15.000 amerikanischen Soldaten den Staat Israel.

Ich erlaube mir mit Vorsicht zu sagen, dass sich die israelischen Streitkräfte auf etwas Größeres im Nahen Osten vorbereiten, nicht nur auf die Zerschlagung des barbarischen Hamas-Regimes im Gaza-Streifen. Der radikale Islam, der nicht nur für Israel eine existenzielle Bedrohung darstellt, ist zu einem Monster geworden, zu einer globalen Gefahr für den freien Westen. Aber in den Augen der Islamisten repräsentiert der Westen das christliche Abendland, die Nachfahren der Kreuzritter. Ich weiß, dass die Mehrheit der Weltöffentlichkeit das ignoriert und nicht wahrnehmen will, aber hier beginnt das Problem. Das plötzliche Auftauchen des US-Präsidenten Joe Biden, des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz und des britischen Premierministers Rishi Sunak ist nicht nur ein politisches Statement.

Bei uns im Land hat man das Gefühl, das von verschiedenen Quellen bestätigt wird, dass Israel einen Krieg beginnen wird, um die politischen Karten im Nahen Osten neu zu mischen. Die Küstenstadt Ashkelon im Süden wurde evakuiert, ebenso Kiryat Shemona im Norden an der Grenze zum Libanon. Alle Siedlungen im nördlichen Galiläa werden von Panzern und Truppen bewacht. Auch in Judäa und Samaria werden die Streitkräfte massiv verstärkt. Sollte es zu einem Mehrfrontenkrieg kommen, müssen alle Streitkräfte an allen Grenzen und im Landesinneren einsatzbereit sein.

Israelische Soldaten in einem Mobilisierungsgebiet nahe der Grenze zwischen Israel und Gaza am 19. Oktober 2023. Foto: Chaim Goldberg/Flash90

Die aktuelle Situation war für Israel unmöglich. Zum einen die nukleare Aufrüstung des iranischen Ajatollah-Regimes im Iran, zum anderen seine Milizen, die Hisbollah im Südlibanon, in Syrien sowie die Huthis im Jemen, all das stellte eine wachsende Gefahr für Israel dar. Eine noch größere Gefahr ist jedoch die iranische Einmischung in palästinensische Terrorgruppen in Israel, wie die Hamas im Gazastreifen und ihre terroristischen Ableger im biblischen Kernland Judäa und Samaria. Ein Zermürbungskrieg, den Israel nicht ewig überleben würde. Seit Jahren ist von einem Krieg die Rede, der eine neue Ordnung im Nahen Osten erzwingen soll.

Ich möchte glauben, dass die europäischen Regierungen in den letzten zwei Wochen teilweise aufgewacht sind und erkannt haben, dass unsere Feinde auch ihre Feinde sind. Aus ihrer Sicht wäre es klüger und weiser, die islamischen Dschihadisten und den Iran zu vernichten und in die Knie zu zwingen, bevor die Dschihadisten Europa überrennen und die Hamas den Süden Israels massakriert. Das erklärt auch, warum westliche Regierungen Israel mit Waffen, Ausrüstung und Kriegsschiffen geradezu umzingeln. Wenn man die strategischen Entwicklungen im Nahen Osten beobachtet, sind einige der Meinung, dass „Europa auf uns eine Runde dreht“, wie wir in Israel sagen. Ein Krieg im Nahen Osten, in dem Israel den radikalen Islam bekämpft, ist im Sinne der westlichen Regierungen, und deshalb helfen sie uns aus der Ferne. Seit Jahren haben wir immer wieder betont, dass es im strategischen Interesse Europas sein muss, Israel im Kampf und im Krieg gegen den gefährlichen Islam zu unterstützen. Aber das wurde nie wirklich wahrgenommen, vielleicht erst in den letzten Jahren, als Millionen von Muslimen Europa überfluteten.

Israelische Reservesoldaten an der israelisch-gazanischen Grenze in den Golanhöhen, Nordisrael, am 20. Oktober 2023. Foto: Michael Giladi/Flash90

„Israel ist die letzte Sicherheitsmauer Europas, wenn Israel diesen Krieg verliert, werden die Christen im Westen die nächsten sein“, sagte Netanjahu vor Jahren, während der zweiten Intifada. Alle Soldaten im Land warten auf den Befehl. Der Krieg war für letzten Sonntag geplant, aber aus taktischen Gründen wurde er verschoben, und die amerikanische New York Times enthüllte heute einen der Gründe. Der israelische Verteidigungsminister Yoav Galant wollte die Hisbollah im Südlibanon überraschen, doch Benjamin Netanjahu sagte unter dem Druck der Amerikaner Nein. Die Amerikaner machten dem Kriegskabinett in Jerusalem klar: „Lasst euch nicht von der Wut blenden, vermeidet einen größeren Angriff im Norden“. Galant und hochrangige Offiziere planten einen Truppeneinmarsch in den Gazastreifen als Tarnung für eine große Operation gegen die Hisbollah im Libanon. Dem Bericht zufolge hat Netanjahu den Angriff abgesagt, was Zweifel daran aufkommen lässt, inwieweit Netanjahu das Hamas-Regime im Gazastreifen und die Gefahr im Südlibanon wirklich zerschlagen will. Die Wut im Volk ist riesig, deshalb muss Israel vorsichtig vorgehen.

Der Kampfbefehl der israelischen Bodenkommandanten beim Einmarsch in den Gazastreifen:

„Sie haben die Hölle gefordert – sie werden die Hölle bekommen. Wir führen einen Krieg, der uns aufgezwungen wurde, aber wir werden ihn auf ihr Gebiet tragen. Dies ist unsere Stunde. Das Ergebnis: Leichen von Terroristen auf den Straßen und die Zerstörung der Infrastruktur des Feindes. Die Methode: Zerstörung und Besatzung. Benehmt euch wie Menschen und bleibt menschlich – wir sind nicht wie sie“. Möge der Allmächtige seinem Volk und besonders seinen Söhnen im Krieg ein eiserner Schutz sein, denn wir alle im Land spüren, dass Israel vor einem großen Krieg steht.“

Hier eine Liste der amerikanischen Flotte in der Region um Israel:

  1. USS Gerald R. Ford (Flugzeugträger),
  2. USS Eisenhower (Flugzeugträger),
  3. Lenkwaffenkreuzer der Ticonderoga-Klasse,
  4. USS Normandy (Zerstörer),
  5. USS Thomas Hudner (Zerstörer),
  6. USS Ramage (Zerstörer),
  7. USS Carney (Zerstörer),
  8. USS Roosevelt (Zerstörer),
  9. USS Mount Whitney (Kommandoschiff),
  10. USS Bataan ist ein amphibisches Angriffsschiff.

https://youtu.be/KsvveCSxMvc?si=Ng3oJRfmedg_CzOG

Die amerikanischen Flugzeugträger beherbergen jeweils ca. 5.000 amerikanische Soldaten und werden von Marineschiffen und einer umgebenden Seestreitmacht (Zerstörer, Raketenschiffe und nach ausländischen Veröffentlichungen auch U-Boote) begleitet, auf denen tausende Soldaten und Marinesoldaten stationiert sind. Die amerikanischen Raketenschiffe, die den Flugzeugträger Gerald Ford begleiten, verfügen über eine Feuerkraft von etwa 200 Marschflugkörpern pro Schiff. Auf der USS Bataan befindet sich eine schnelle Eingreiftruppe der US-Marine mit etwa 1.600 Soldaten an Bord.

Zum Vergleich: In Syrien befanden sich in den letzten Jahren nur 900 US-Soldaten, im Irak weitere 2.500 US-Soldaten im Kampf gegen verschiedene Gruppen islamischer Dschihadisten. Hinzu kommen die amerikanische Luftwaffe und amerikanische Stützpunkte in arabischen Nachbarländern wie Jordanien und Saudi-Arabien. Auch Großbritannien verlegt aufgrund der Entwicklungen in Israel zwei Kriegsschiffe und ein Aufklärungsflugzeug ins östliche Mittelmeer.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Ein Kommentar zu “Etwas Großes kommt auf Israel zu”

  1. Andrew Manner sagt:

    Ja, die Spinne im Netz muß vernichtet werden, dann sterben auch ihre Ableger ab und das ganze böse Geflecht wird zerstört!
    Dan 11.40
    Zur Zeit des Endes aber wird der König des Südens mit ihm zusammenstoßen. Da wird dann der König des Nordens mit Wagen, Reitern und vielen Schiffen auf ihn losstürmen und in die Länder eindringen und sie überschwemmen und überfluten.

Schreibe einen Kommentar

Anmelden