Ob Sie sich in einer verfassungsrechtlichen Krise befinden oder vor einem persönlichen Dilemma stehen… Ob Sie in Jerusalem oder Johannesburg sind, lassen Sie den Moment der Wahrheit zu Ihrem werden.
Lesen Sie dies langsam. Fünf verzweifelte Gebete, die Himmel und Erde bewegten:
Der Aufschrei Davids in Psalm 22 ist der meistzitierte Psalm im Neuen Testament. Ein Moment, der so roh, so ehrlich ist, dass er fast ketzerisch erscheint; und doch wurde er sogar von dem Sohn Davids in seinen Seelenqualen zitiert:
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Warum bist du so weit weg? Du hörst mein Schreien nicht!
Mein Gott, ich rufe am Tag, doch du antwortest nicht, ich rufe bei Nacht und finde nicht Ruh!
Und doch thronst du als der Heilige; du bist der, den Israel preist.
Unsere Väter vertrauten auf dich, sie vertrauten, und du hast sie errettet.
Asa sah sich einem riesigen Heer gegenüber, das aus Afrika gekommen war und im israelitischen Hügelland zwischen Hebron und Aschkelon, im Tal von Zephata in der Nähe von Marissa und den Höhlen von Guvrin bereitstand, um zum Angriff auf Jerusalem aufzusteigen (2. Chronik 14,11):
„Herr, es gibt niemanden wie dich, der den Schwachen gegen die Mächtigen hilft. Hilf uns, Herr, unser Gott, denn wir verlassen uns auf dich, und in deinem Namen sind wir gegen dieses große Heer angetreten. Herr, du bist unser Gott; lass nicht zu, dass die Sterblichen gegen dich siegen.“ Da schlug der Herr die Kuschiten vor Asa und Juda nieder…
Jehosephat vor einem riesigen angreifenden Heer, das aus dem Osten, vom heutigen Jordan, kam und von Ein Gedi am Ufer des Toten Meeres über den Pass von Ziz und die Schlucht von Yeruel in den Bergen der Judäischen Wüste hinaufzog. Nachdem er ganz Juda zum Fasten und zur Suche nach Gott aufgerufen hatte… (2 Chronik 20:6, 11, 12):
“ O Herr, Gott unsrer Väter, bist du nicht Gott im Himmel und Herrscher über alle Königreiche der Heiden? In deiner Hand ist Kraft und Macht, und niemand vermag vor dir zu bestehen!“
„Siehe, diese lassen uns das entgelten und kommen, um uns aus deinem Erbe, welches du uns verliehen hast, zu vertreiben. Unser Gott, willst du sie nicht richten? Denn in uns ist keine Kraft gegen diesen großen Haufen, der wider uns kommt; und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern unsre Augen sehen auf dich!“
„…Als sie anfingen zu singen und zu loben, legte der Herr Hinterhalte gegen die Männer von Ammon und Moab…“
Hiskia in Jerusalem, als das assyrische Heer des Königs Sanherib bereits alle anderen befestigten Städte Judas erobert hatte (Jesaja 37,16-20):
„O Herr der Heerscharen, du Gott Israels, der du über den Cherubim thronst, du allein bist der Gott über alle Königreiche der Erde! Du hast Himmel und Erde gemacht! HERR, neige dein Ohr und höre! Tue deine Augen auf, o HERR, und siehe, und höre alle Worte Sanheribs, der hergesandt hat, den lebendigen Gott zu schmähen.“
„Es ist wahr, Herr, die Könige von Assyrien haben alle Völker und ihr Land verwüstet und ihre Götter ins Feuer geworfen; denn sie waren nicht Götter, sondern Werke von Menschenhand, Holz und Stein. Darum haben sie dieselben vernichtet. Und nun, o Herr, unser Gott, errette uns von seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, daß du der Herr bist, du allein!“
Jeschua im Garten Gethsemane („die Olivenpresse“) zwischen dem Tempelberg und dem Ölberg, in der Nacht des Passahopfers, bevor er den Römern ausgeliefert wurde (Markus 14,34-36):
Und er sprach zu ihnen: „Meine Seele ist zutode betrübt; bleibet hier und wachet!“ Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf die Erde und betete, daß, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorüberginge.
Und er sprach: „Abba, Vater! Es ist dir alles möglich; nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.”




