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Hisbollah richtet Raketen auf israelische Offshore-Gasbohrinsel

Hisbollah-Chef sagt, Offshore-Gas sei eine „goldene Gelegenheit“ für den Libanon, und er werde nicht zögern, israelische Interessen anzugreifen.

Hassan Nasrallah, Führer der libanesischen Terrorgruppe Hisbollah, bei einem seltenen öffentlichen Auftritt in einem Vorort von Beirut im Juli 2008. Foto: Ferran Queved/Flash90

(JNS) Die Augen und Raketen der Hisbollah sind auf die israelische Gasplattform Karish gerichtet“, sagte der Chef der Terrororganisation Hassan Nasrallah am Samstag, während die Vermittlungsgespräche über eine Einigung zur Seegrenze zwischen Israel und Libanon fortgesetzt werden.

„Der Libanon steht vor einer goldenen Gelegenheit“ in Form von Erdgasvorkommen im Mittelmeer, so Nasrallah weiter, wie der der Hisbollah nahestehende, in Beirut ansässige Satellitennachrichtensender Al Mayadeen berichtete.

Er wiederholte jedoch seine frühere Warnung, dass die israelische Gasförderung aus dem Karish-Feld erst dann beginnen dürfe, wenn die maritimen Verhandlungen zu einer Einigung geführt hätten.

„Wenn es zu einer Konfrontation kommt, ist das absolut unvermeidlich“, sagte Nasrallah. „Ich denke, dass die Israelis, die Amerikaner und andere genügend Informationen über die Ernsthaftigkeit des Widerstands haben.“

Siehe: Hisbollah droht Israel mit Krieg wegen Gasfelder im Mittelmeer

Amos Hochstein, leitender Berater des US-Außenministeriums für Energiesicherheit, hat in den letzten Tagen Pendeldiplomatie betrieben und ist nach Beirut gereist, um sich mit hochrangigen libanesischen Beamten zu treffen und die israelischen Positionen zu den Verhandlungen zu übermitteln.

Abbas Ibrahim, der Leiter der Allgemeinen Sicherheitsbehörde in dem wirtschaftlich angeschlagenen Land, sagte letzte Woche, dass eine Einigung in Reichweite sei.

„Wir sprechen von Wochen – eigentlich von Tagen – um die Abgrenzungsfrage zu klären. Ich bin zuversichtlich, dass die Situation positiv ist“, sagte er.

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Ein Kommentar zu “Hisbollah richtet Raketen auf israelische Offshore-Gasbohrinsel”

  1. Serubabel Zadok sagt:

    Israel darf sich vom Libanon nicht erpressen lassen. Israel darf wegen Terroristen nicht auf seine Rechte verzichten.

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