Vier israelische Soldaten wurden in einer Kampfoperation im südlichen Libanon getötet. Die Meldung wurde am Freitagmorgen von der IDF zur Veröffentlichung freigegeben. In dem Vorfall wurden drei weitere Soldaten getötet, deren Namen noch nicht freigegeben sind. Einzelheiten zu dem Vorfall werden noch untersucht.
Unter den Gefallenen befindet sich der Kommandeur des 52. Bataillons der 401. Brigade, Leutnant-Colonel Dor Gedalia Ben Simhon. Der 32-Jährige aus Beit HaShita fiel im Kampf im südlichen Libanon, wo er seine Soldaten in den aktuell andauernden Operationen gegen die Terrororganisation Hisbollah an der israelisch-libanesischen Grenze führte.
Ben Simhon durchlief die Reihen des Panzerkorps in der 401. Brigade und absolvierte die meisten seiner wichtigen Kommandopositionen dort während seiner gesamten Dienstzeit. Er kommandierte Soldaten und Offiziere in operativen Positionen und zeichnete sich durch Professionalität und Führungskraft aus. Anschließend diente er als Chef des Stabes des Nordkommandos während der Operation „Northern Arrows“, bis die Bewohner zurückkehrten, und beendete diese Rolle im August. Danach besuchte er den Kommandanten- und Stabskurs und kehrte im April zur Feldkommandantur zurück, wenn er als Kommandeur des 52. Bataillons eingesetzt wurde.
Ben Simhon war verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Er stammte aus einer Familie, die dem Militär eng verbunden ist: Er selbst sowie vier seiner Brüder dienten in der 401. Panzerbrigade, während ein weiterer Bruder in der Golani-Brigade seinen Dienst leistet. Auch seine Ehefrau steht in den Reihen der israelischen Streitkräfte und dient als Offizierin in der Kampfsammlung der militärischen Aufklärung sowie im Grenzschutz.




