Im Frühling wandelt sich das Gesicht der Erde, und das Purimfest fällt in den Frühling. An diesem Feiertag ist es üblich, sich zu verkleiden. Das macht Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Spaß. Wer würde nicht gern einmal eine andere Person sein? Für diesen einen Tag wird der Traum wahr.
Wir tragen Masken in unserem Leben, und damit ist hier nicht die FFP-Mund-Nasen-Bedeckung gemeint. Ich möchte mit Ihnen über imaginäre Masken nachdenken. Welchen Zweck hat die Schauseite unserer Persönlichkeit, mit der wir uns präsentieren? Wir haben verschiedene Masken zur Verfügung, zwischen denen wir je nach Situation wechseln können.
Wenn ich vor meinen Kindern stehe, trage ich die „Muttermaske“, bin vielleicht autoritär, aber auch sanft und fürsorglich. Am Arbeitsplatz setze ich die „Arbeitermaske“ auf, erledige brav, was von mir verlangt wird. Vielleicht ergreift eine berufstätige Mutter im Büro keine Initiative, gibt aber zu Hause den Kindern klare Anweisungen und motiviert sie. Wer die „Studentenmaske“ aufhat, für den gelten die Umgangsformen der Studenten. Für...
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