Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) haben den Tod von Stabsunteroffizier Ofri Yafe (21) bekannt gegeben. Der Soldat aus Moshav HaYogev diente in der Aufklärungseinheit der Fallschirmjägerbrigade und fiel bei einem Einsatz im südlichen Gazastreifen.
Nach Angaben der Armee wurde Yafe bei einem Gefecht im südlichen Gazastreifen tödlich getroffen. Eine erste Untersuchung ergab, dass er durch sogenanntes „Friendly Fire“ – also durch versehentlichen Beschuss eigener israelischer Kräfte – verwundet wurde. Der Begriff bezeichnet militärische Vorfälle, bei denen Soldaten irrtümlich durch Feuer aus den eigenen Reihen getroffen werden.
Der Zwischenfall ereignete sich im Rahmen operativer Aktivitäten im Süden des Gazastreifens. Trotz der geltenden Waffenruhe kommt es immer wieder zu Verstößen durch terroristische Gruppen im Gazastreifen. Die IDF reagiert darauf mit gezielten Einsätzen gegen konkrete Bedrohungen.
Die Armee leitete eine formelle Untersuchung ein, um die genauen Umstände des Vorfalls aufzuklären. Der Name des Gefallenen wurde veröffentlicht, nachdem seine Familie informiert worden war.
Mit Ofri Yafe steigt die Zahl der seit dem 7. Oktober 2023 im Krieg gefallenen israelischen Soldaten nach offiziellen IDF-Angaben auf 925.




