Durch einen Jugendaustausch zwischen der israelischen Regionalverwaltung Mateh Ascher in Westgaliläa und meiner Heimatstadt Oldenburg hatte ich Israel kennen und lieben gelernt.
Author - Dov Eilon
Dov hat 22 Jahre lang für das israelische Radio und Fernsehen gearbeitet, wo er nach Abschluss seines Studiums an der Jerusalemer Akademie für Musik und Tanz für Hintergrundmusiken und Soundeffekte für die Programme verantwortlich war. Dov spielt Cello.
Aber er hatte auch schon immer ein Händchen für Journalismus und schrieb seit 2001 neben seiner Arbeit für das Fernsehen auch für mehrere deutschsprachige Webseiten.
Seit Mai 2016 arbeitet Dov für Israel Heute, wo er sich gern auf die Berichterstattung aus Israel konzentriert, die den Lesern im Ausland ein ehrliches Bild vom Alltagsleben und den tagtäglichen Ereignissen in Israel vermittelt. Dov betreut die deutschsprachige Webseite.
Dov ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Modiin, einer Stadt zwischen Tel Aviv und Jerusalem.
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Direkt vor unserer Haustür befinden sich die sogenannten „südlichen Hügel von Modiin“, wo man jetzt die wunderbare Blüte der roten Anemone bewundern kann.
Gestern erreichte mich die traurige Nachricht über den Tod von Ulrich Sahm.
Mehr als zwei Monate sind seit dem sogenannten „Schwarzen Schabbat“ vergangen. Ein kleiner Einblick in meine Gedanken über diese Zeit.
Und dann war alles ganz anders
Vor zwei Monaten, am 7.Oktober 2023, dem „Schwarzem Schabbat“, hat sich unser Leben verändert. Alles ist anders geworden. Auch mein Artikel aus der Reihe „Boker Dov“ im Israel Heute Magazin ist ganz anders, als ursprünglich geplant war.
Auch anderthalb Monate nach dem „Schwarzen Schabbat“, wie wir den 7. Oktober nennen, befindet sich das Land in einem Trauma.
Der 7. Oktober hat uns alle verändert. Wir leben in einem neuen Alltag. In einer neuen Welt. Nichts ist mehr so, wie es einmal war.
Ein paar Gedanken zu dieser unmöglichen Woche, in der sich unsere Realität völlig verändert hat. Aber unser Volk ist wieder vereint. Schade, dass wir dafür immer erst eine Katastrophe brauchen.
Auch 24 Stunden nach Beginn des Angriffes auf Israel steht das Land unter Schock.
Mein Nachbar, der Justizminister
Es ist nicht immer leicht, einen prominenten Nachbarn in der Straße zu haben. Das wurde mir klar, als die ersten Demonstranten mit ihren Fahnen vor meinem Garten vorbeikamen.



