Eine Fahrt im Taxi ließ mich an die Situation in unserem Land denken, in der wir uns seit fast 80 Jahren befinden.
Author - Anat Schneider
„Ich wurde 1966 in Jerusalem geboren und wuchs in einem traditionellen jüdischen Elternhaus auf. Zum ersten Mal traf ich meinen späteren Mann Aviel, den Chefredakteur von Israel Heute, in der Jaffa Street im Zentrum Jerusalems. Wir waren beide 16 Jahre alt. Zusammen haben wir drei Jungen und ein Mädchen großgezogen. Heute leben wir in einem Moschav in den magischen Bergen Judäas. Meine Liebe zur und mein Glaube an die Bibel ist ein wesentlicher Bestandteil dessen, wer ich bin und wie ich mein Leben lebe. Und ich lebe mit großer Wertschätzung und Freude für all das, was das Leben mir gegeben hat.“
Zusammen mit Aviel ist Anat seit 1990 ein Teil von Israel Heute. Zusätzlich zu ihren vielen anderen Aufgaben schreibt sie regelmäßig Artikel über die Bibel, den Glauben und den Gott Israels.
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Eindrücke von einem Ausflug in ein anderes Jerusalem, das Jerusalem der orthodoxen Juden. So nah und dennoch eine ganz andere Welt.
Die Zeit schreitet voran, es ist Purim.
Der gegenwärtige Krieg macht deutlich, dass Israel ultra-orthodoxe Männer braucht, um die Last des Wehrdienstes mitzutragen.
Haarausfall ist ein emotionales Symbol für einen Zustand der Schutzlosigkeit. Die schockierenden Ereignisse des Krieges können zu einem Verlust der inneren Stärke, zu Schwäche und Schutzlosigkeit führen, was bei einer Patientin von mir zu Haarausfall führte.
Warum ist Israel, ein Ort so voller Glanz und Leben, gleichzeitig ein Ort so großer Trauer und großen Leids?
Projekt: Lebensgeschichte
Ein bewegendes Projekt, das den Hinterbliebenen helfen soll, ihrer Verstorbenen zu gedenken und sie sogar zu feiern.
Jetzt schlafe ich wieder
Mitte Januar verließ mein jüngster Sohn Elad den Gazastreifen. Gott sei Dank. Entlassen ist er noch nicht endgültig, aber er kann endlich sein Jura-Studium aufnehmen. Man versucht Studenten entgegenzukommen.
In meinem Auto läuft schon lange ein wunderschönes altes Blues-Lied.
Während des Krieges habe ich kaum Fernsehen geschaut. Ich kann mich nicht dazu durchringen, Bücher zu lesen; es fällt mir sehr schwer, mich zu konzentrieren.



