Wer schon mal in Tel Aviv gewesen ist, sind bestimmt die vielen Motorroller, E-Bikes und jetzt auch Elektro Roller aufgefallen. Besonders diese Roller werden dort immer beliebter. Das Wetter ist zur Zeit mehr als angenehm und erinnert daran, dass wir uns dem September nähern.
Guten Morgen
Hatte ich mich gestern noch über die Hitze beschwert, obwohl uns immer wieder eine gewisse Abkühlung versprochen worden war, so muss ich gestehen, dass es heute früh tatsächlich angenehm kühl war, als ich hier in Jerusalem meinen morgendlichen Gang zur Redaktion machte.
Heute beginnt nicht nur einen neue Woche, sondern auch ein neuer Monat, der Monat Elul. Und dieser soll mit etwas niedrigeren Temperaturen beginnen, dennoch wird es auch in dieser Woche wieder sehr warm werden.
Nach einer nicht einfachen Woche, die mit dem Streit um das Nationalitätsgesetz begann und mit dem Raketenhagel auf den Süden endete, wollen wir einfach nur Ruhe haben. Auch die Kinder im Süden haben ihre Sommerferien verdient.
Fast dachten wir, dass sich die Lage im Süden bald wieder beruhigen würde. Auch seitens der Hamas waren optimistische Stimmen zu hören. Doch dann begann, angeblich aus Versehen, eine neue Runde mit mehr als 150 Raketen, die seit gestern Abend auf Israel abgeschossen worden waren.
Gestern blockierten Behinderte den Ausgang des Terminals 3 am Ben Gurion Flughafen. Viele Touristen steckten fest. Ob das der richtige Weg ist, weiter die Unterstützung der Öffentlichkeit zu bekommen? Und warum kostet ein Eis in Europa viel weniger als in Israel?
Demonstration der Feuerwehrmänner, Straßenblockaden und Proteste ultra-orthodoxer Juden gegen den Armeedienst und ein Streik der Krankenschwestern. Das ist der Alltag hier bei uns in Israel. Das Wetter: Deutlich kühler als in Deutschland.
Als hätte Israel nicht schon genug Probleme, mit denen es sich auseinandersetzen muss, scheint nun auch noch der Streit um den Shabbat neu zu entfachen. Dies könnte aber auch nur der Beginn des Wahlkampfes für die nächsten Wahlen sein.
Viele Israelis nutzen das Wochenende wieder für einen Ausflug in die Natur, verbrachten den Shabbat mit der Familie. In den Nachrichten wurde von neuen Unruhen am Grenzzaun im Süden berichtet und dem Streit um das Nationalitätsgesetz. Auch gab es wieder neue Brände an der Grenze zu Gazastreifen. Ein ganz normales Wochenende also.
Demonstrationen, Stinkwasser und Pride-Parade. Die Polizei hatte gestern viel zu tun. Und sie hat es geschafft, für Ordnung zu sorgen, auch die Pride-Parade verlief ohne Probleme. Jerusalem ist keine einfache Stadt. Die Sommerferien gehen in die zweite Hälfte, in den Zeitungen gibt es schon erste „Zurück in die Schule“ Werbungen.



