Palästinensische Beamte sprechen über das jüngste Treffen mit israelischen arabischen Knessetmitgliedern, die Netanjahus Wahlchancen zunichte machen wollen.
Benjamin Netanjahu
Netanjahus Likud-Partei führt in den Umfragen mit großem Vorsprung und wird voraussichtlich die nächste Regierung bilden.
Die israelischen Wähler müssen damit rechnen, dass der Iran und die Palästinensische Autonomiebehörde darauf hinarbeiten, den Vorsitzenden der Likud-Partei an der Wiederaufnahme des Ministerpräsidentenamtes zu hindern.
Als sich Israels 24. Knesset Ende Juni auflöste, waren viele christliche Beobachter – ganz zu schweigen von Juden – hin- und hergerissen, ob sie Netanjahu als Premierminister zurückkehren sehen wollen oder nicht.
Die Lektion ist, dass die Drohungen gegen Benjamin Netanjahu nicht in dem Moment verschwunden sind, als er aufhörte, Premierminister zu sein.
Trotz der Empörung über die Einmischung in seine eigenen Wahlen hat Amerika oft versucht, die israelische Politik zu beeinflussen. Seien Sie sicher, dass Washington alle Register ziehen wird, um Netanjahu zu behindern.
Wie in vielen westlichen Demokratien ist die israelische Politik heute zu einem Personenkult geworden, allerdings im Turbogang. Was kann getan werden, um den rasanten Zyklus der immer wiederkehrenden Wahlen zu bremsen?
In der aktuellen politischen Realität Israels ist alles persönlich. Vorbei sind die Zeiten, in denen Politiker über Politik und Ideologie stritten.
Kann er in dieser Zeit die erforderlichen 61 Knesset-Sitze einbringen? Experten zeigen sich skeptisch.
Ein hochrangiger ultra-orthodoxer Politiker signalisiert jedoch auch, dass die Ära der absoluten Loyalität gegenüber Netanjahu vorbei ist.



