Anfangs lief alles bestens. Die Erklärungen von US-Präsident Donald Trump begeisterten die israelische Rechte. Er versprach, die „Tore der Hölle“ über die Hamas zu öffnen, kündigte an, Antisemitismus an Universitäten zu bekämpfen und erklärte, die einzige Lösung für Gaza sei es, alle Gazaner in ein Drittland umzusiedeln und das Gebiet in ein Immobilienparadies zu verwandeln.
Doch langsam änderte sich das. Die Frage stellt sich: Warum?
Die Antwort ist komplex. Zunächst muss man sagen: Trump mag keine Verlierer. In Benjamin Netanjahu sah er genau das – einen Verlierertyp. Stattdessen bevorzugte er Kronprinz Mohammed bin Salman aus Saudi-Arabien. Auch den Emir von Katar zog er Netanjahu vor – dieser schenkte ihm sogar ein Flugzeug für seine Air Force One.
Trump hatte eine Vision: Die Abraham-Abkommen ausweiten, eine Normalisierung zwischen Israel und Saudi-Arabien erreichen, ein Atomabkommen mit dem Iran schließen, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine beenden – und dafür den Friedensnobelpreis gewinnen. Doch Putin und Selenskyj ließen ihn auflaufen. Und im Nahen Osten war...
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