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MitgliederAsymmetrische Kriegsführung und die Ayatollahs

„Unser Kämpfer siegt entweder oder stirbt als Märtyrer“, sagte der IRGC-Sprecher. „Das Martyrium ist für ihn Glück. In einer solchen Situation wanken unsere Kräfte nicht.“

Ein Plakat des iranischen Obersten Führers Mojtaba Khamenei an einer Straßenkreuzung in Teheran, Iran, 20. April 2026. Foto: EPA/Abedin Taherkenareh

(JNS) In einem Interview vom 3. Mai wies Brigadegeneral Hossein Mohabi, Sprecher der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), auf etwas hin, das der Westen im Zusammenhang mit asymmetrischer Kriegsführung nur schwer begreifen kann. „In dem ungleichen Kampf, dem wir uns gegenübersehen, werden die iranischen Streitkräfte die endgültigen Sieger sein“, sagte er dem Nachrichtensender der Islamischen Republik Iran. „Sie kämpfen mit der Kultur von Ashura und betrachten die Kapitulation als Schande für sich selbst.“

Für schiitische Muslime ist Ashura ein Gedenktag, der den Jahrestag des Todes von Husayn ibn Ali, dem Enkel des Propheten Muhammad, markiert. Obwohl er in der Schlacht von Karbala im Jahr 680 n. Chr. getötet wurde, gilt Husayn noch heute als Held, der sich dem riesigen Heer des Kalifen Yazid nicht ergeben hat.

„Unser Vorbild in den heutigen Kriegen ist das von Ashura – Standhaftigkeit in einem ungleichen Kampf“, sagte Mohabi und beschrieb damit die aktuelle Lage Teherans.

Mit Blick auf die Vereinigten...

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Ein Kommentar zu “Asymmetrische Kriegsführung und die Ayatollahs”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Immer mehr Kämpfer, denen im Falle des Todes das Paradies versprochen wird, werden diese Zusagen anzweifeln, denn egal wer solche Zusicherungen gibt, er ist in jedem Falle ungeeignet, das zu tun, denn über unser Schicksal nach dem Tod entscheidet allein Gott. Wer so etwas selbst eigenmächtig entscheiden will, der stellt sich an Gottes Stelle, was ihn zum Abtrünnigen macht. Auf Abtrünnigkeit steht im Islam die Todesstrafe.

    Dieser Geist des Jihadismus der die Welt gerade weitenteils erfüllt, ist der Geist des Dajjal, des islamischen Antichristen und eine Sache, die er z.B. tun soll ist, dass er Himmel und Hölle vertauscht. Seine Hölle soll das Paradies sein und sein Paradies die Hölle. Genau das machen die Jihadisten.

    Diese im Koran und in vielen Hadith angekündigte große Versuchung findet gerade statt und die meisten unter den Muslimen sind ihr erlegen. Bald wird dieser Zornwein wieder von ihnen genommen und sie werden wieder nüchtern und selbst einsehen, was sie da getan haben. Dann werden sie sich in Schande wiederfinden und sie werden die Niedrigsten sein.

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